European Outdoor Film Tour 2019/20


Ein Highlight der diesjährigen E.O.F.T. ist der Film NINA WILLIAMS: HIGHLY ILLOGICAL, der Nina Williams beim Highball-Bouldern begleitet. Als erste Frau überhaupt will sie Alex Honnolds Route „Too Big To Flail“ in Kalifornien wiederholen. Wer sie dabei in 15 Metern Höhe ohne Seil und Sicherung beobachtet, versteht schnell, warum von „Klettern in Absprunghöhe“ eigentlich keine Rede mehr sein kann. Es ist ein Privileg, Profi-Snowboarder zu sein, dessen ist sich Elias Elhardt bewusst. Doch wie kann man schützen, was man liebt? Wie kann man ein Leben in den Bergen führen, ohne diese zu zerstören? Der Film CONTRADDICTION beleuchtet diese Widersprüche.

Das war aber noch nicht alles! Eliott Schonfeld – das Gesicht der E.O.F.T. 19/20 – stellt sich dem Himalaya ganz ohne High-End Equipment. RETURN TO EARTH beweist, dass auch Teenager und Kinder beim Mountainbiken zaubern können und THE MOVEMENT zelebriert das Laufen in allen Facetten. Abenteuer kann man übrigens auch fernab der „klassischen Disziplinen“ erleben, so wie Rollerskater Karim und unser ungleiches Golf-Duo. Und wer fährt eigentlich mit dem Zeppelin zum Skifahren?

Zudem wird bei der diesjährigen E.O.F.T. erstmals ein Film über den Gewinner des „21st Century Adventurer Awards“ Teil des Programms sein. Nominiert sind vier absolute Ausnahme-Abenteurer: Antoine Girard, Tamara Lunger, Sarah McNair-Landry und Ben Stookesberry. Bei der Premiere für geladene Gäste am 09. Oktober 2019 in der Alten Kongresshalle in München wird der Preis offiziell präsentiert. Im Anschluss geht die E.O.F.T. 19/20 auf große Reise mit mehr als 500 Veranstaltungen in 20 Ländern.

Premiere Österreich: 10.10.2019 – 20 Uhr, Gartenbaukino Wien

Alle weiteren Termine in Österreich findet Ihr unter: www.eoft.eu/tickets

 

 

PROGRAMM

Kein Seil, keine Sicherung: Beim Highball-Bouldern setzt Nina Williams alles auf eine Karte. Doch in knapp 15 Metern Höhe schlägt selbst ihr das Herz bis zum Hals. „Too Big to Flail“ heißt die Route, die sie sich ausgesucht hat und die mit „Klettern in Absprunghöhe“ nicht mehr allzu viel zu tun hat. Die Griffe sind so winzig, dass der Fels von Weitem wie glattpoliert aussieht: maximales Risiko. Gerade deswegen ist Nina Williams fasziniert von der Route, die Alex „Free Solo“ Honnold vor sieben Jahren hier in den Buttermilks (Kalifornien) etabliert hat. Noch dazu konnte sie bislang von keiner Frau wiederholt werden. Nina Williams hat mit „Ambrosia“ und „Evilution Direkt“ in den vergangenen Jahren bereits zwei herausragende Erfolge im Highball-Bouldern erzielt. Wer oder was könnte sie an schon an „Too Big to Flail“ aufhalten?

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THE MOVEMENT feiert die älteste Form der Bewegung überhaupt: das Laufen. Dafür sind wir gebaut, nicht fürs Sitzen oder Stehen. Ein Ziel und ein Paar Schuhe (optional) – mehr braucht man nicht, um die unterschiedlichsten Menschen auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Ganz egal, wie alt sie sind, welche Sprache sie sprechen und welche Hautfarbe sie haben. Das Laufen demokratisiert uns und unsere Umwelt: Laufend können wir nicht nur neues Terrain und Trails fernab der Straßen erobern, sondern auch den urbanen Raum neu entdecken. THE MOVEMENT zeigt, wie unterschiedlich der Sport gelebt wird und was er in uns bewegt.
 
Wer mit dem Zeppelin zum Freeriden fährt, braucht sich um den Stau auf der Autobahn keine Sorgen machen. Nur schwindelfrei sollte man sein! Und das sind Stefan Ager, Andreas Gumpenberger und Fabian Lentsch zum Glück. Denn sie müssen sich aus der geschützten Zeppelingondel noch gute 50 Meter bis zum Gipfel abseilen. Nicht nur bei der Anfahrt, auch bei der heißersehnten Abfahrt finden die drei Freerider neue Wege.
 
Von der (Wieder-)Entdeckung der Langsamkeit kann wohl kaum die Rede sein, wenn es ums Mountainbiken geht, wohl aber von der Rückbesinnung auf das Wesentliche: zwei Räder! Denn für echten Fahrspaß braucht es nicht mehr, egal, was andere Leute behaupten. Was z.B. Brett Rheeder, Casey Brown, Matt Hunter, Joey Schusler und viele andere zum Thema Grounding zu sagen haben, lässt sich zwar nicht unbedingt in Worten ausdrücken, dafür aber umso besser mit offenem Mund in RETURN TO EARTH bestaunen.
 
Ruandas Hauptstadt Kigali ist kein Hotspot für Rollerskater – noch nicht zumindest. Hier gibt es keine Halfpipes und keine Sprayer. Der Sport ist hier noch völlig unbekannt – und daher bietet auch ein Rollerskater wie Abdul Karim Habyarimana einen sehr seltenen Anblick. Vor allem, wenn er bei seinen akrobatischen Schussfahrten auf offener Straße ganz lässig die Autos überholt. Für Karim spielt sich das Leben auf acht Rollen ab: eine Einstellung, die er auch dem Rollerskating-Nachwuchs näherbringen will.
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Als Profi-Snowboarder hat Elias Elhardt geschafft, wovon viele andere nur träumen. Powdern ist ein Privileg, das ist dem Allgäuer bewusst. Trotzdem fragt er sich, wie er den Sport noch länger mit seinem Gewissen vereinbar kann. Zweifellos ist Snowboarden sein absoluter Traumjob, aber es macht ihn eben auch zu einem Aushängeschild der Sportindustrie. Genau diese Fragen treiben Elias Elhardt um: Wann entwickelt unsere Begeisterung für die Berge zerstörerische Ausmaße? Wie können wir schützen, was wir lieben? CONTRADDICTION ist beides – ein kluger Film über die Widersprüche unserer Passion und eine Ode an das Leben mit den Bergen.
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Der französische Abenteurer Eliott Schonfeld durchquert den Himalaja von West nach Ost. Abseits ausgetretener Pfade führt ihn sein Weg erst durch die weiten Täler Ladakhs und über karge Pässe und Gletscher bis nach Nepal. Irgendein Siebentausender ist dabei immer in Sichtweite, Menschen und Dörfer sind dagegen die Ausnahme. Eliotts einziger Begleiter auf dieser einsamen Wanderung ist sein Pferd Robert. Während die verschneiten und vereisten Passagen für den Vierbeiner zu einer echten Herausforderung werden, spürt Eliott in den bitterkalten Nächten am eigenen Leib, dass er bei seiner Ausrüstung vielleicht doch zu viel gespart hat. Trotzdem lotet der minimalistische Abenteurer entlang des Wegs seine Grenzen aus und verzichtet auch auf die letzten Annehmlichkeiten der Zivilisation: Zelt, Schlafsack und Feuerzeug. Wie wenig ist gerade noch genug?
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Für Adam Rolston und Ron Rutland wird die Mongolei zum abenteuerlichsten Golfplatz der Welt. Gemeinsam wollen sie einen Golfball quer durch das mongolische Hochland schlagen. Was wie eine moderne Version des Sisyphus klingt, wird für die beiden Männer, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten, zum Prüfstein ihrer Freundschaft. Doch dann läuft den beiden ein streunender Hund zu – kann der Vierbeiner vielleicht das Bindeglied des ungleichen Duos werden?
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Land Rover und die European Outdoor Film Tour ( E.O.F.T.) rufen im Rahmen ihrer umfangreichen Partnerschaft den neuen Award „21st Century Adventurer“ ins Leben. Vier Nominierte wurden von einer fachkundigen Jury ausgewählt: Tamara Lunger, Sarah McNair-Landry, Ben Stookesberry und Antoine Girard sind im Rennen um den begehrten Preis.
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