Outdoor Research – „Where the wild things play“ + Behind the scenes


Die Australische Fotografin und Filmemacherin Krystle Wright hat sich speziell den Girls im Outdoorsport gewidmet und einen großartigen Film zum Thema „Where the wild things play“ gedreht. Klettern, Highlining, Freeriding, Iceclimbing u.v.m. zeigen die Mädels bei ihren Outdoor Leidenschaften.

Das besondere an der Geschichte, Krystle Wright gilt als schwer fassbar, durch ihren nomadischen Lebensstil nicht leicht greifbar. Somit war es alles andere als einfach Infos zum Film und den Details zu bekommen.

Hier gibt’s die Filme, einen Auszug des Interviews mit Krystle Wright, sowie der Fortsetzung des Films mit  „Where the wild things keep playing“.

Enjoy it !!


Interview Krystle Wright

Wir liebten „Where The Wild Things Play“ so sehr, dass wir die schwer fassbare, nomadische Abenteuerfotografin Krystle Wright aufspüren mussten, um die Details hinter den Kulissen zu erfahren, wie dieser begeisternde Film überhaupt entstanden ist!

Wo warst du und was hast du gemacht, als du auf die Idee zu diesem Projekt gekommen bist?

Lustigerweise war ich nach einem Skiunfall in Jackson Hole, Wyoming, mit einem gebrochenen Knöchel auf dem Weg der Besserung. Manchmal fahre ich wie eine Verrückte und habe einen dummen Fehler gemacht, der dazu führte, dass meine Fibula gebrochen ist. Ich zog mich nach Australien zurück, um die Verletzung auszuheilen. Mein Laptop ist zur gleichen Zeit auch komplett kaputt gegangen, so dass ich plötzlich viel Zeit zum Nachdenken und Brainstorming hatte. Ich begann über das Thema „Wo sind die Frauen?“ nachzudenken, das in den letzten fünf Jahren auf Filmfestivals immer wieder auftauchte – und was ich tun könnte, um dieses Thema zu ändern. Ich glaube, es gibt viele Frauen, die da draußen unterwegs sind, und vielleicht sind wir einfach zu sehr damit beschäftigt, eine gute Zeit im Backcountry zu verbringen. Letztendlich sollte ein großartiger Inhalt ein großartiger Inhalt sein, egal ob mit Weibchen oder Männchen. Ich wollte mich über die Diskussion lustig machen und einen spaßigen Film kreieren, und als meine Verletzung nahezu ausgeheilt war, begann ich, diesen Film zu machen.

Was war der schwierigste Teil bei der Umsetzung dieses Films?

Ich wurde ein wenig besessen davon, diesen Film an so vielen Orten wie möglich drehen zu wollen. Ich hätte vielleicht die tatsächlichen Gegebenheiten der Logistik berücksichtigen sollen, da ich mich definitiv ein paar Mal übernommen hatte, als ich versuchte, so viele Locations in kurzer Zeit abzudecken.

Was war der einfachste Teil?

Die Unterstützung und Begeisterung, die ich von den Damen erhielt, war bei weitem der einfachste Teil. Als ich meine Idee erklärte, waren alle begeistert Teil des Projekts zu sein.

Was ist deine Lieblingsszene darin?

Das ist schwer zu sagen, denn jedes Shooting hat mir viel Spaß gemacht. Ich gebe zu, dass die White Chrysler Lebaron Szene eines der Highlights war, weil sie eine so großartige Geschichte dahinter hat. Es begann mit Bier trinken in einem Whirlpool in Salt Lake City Anfang des Jahres und ohne zu merken, wie wir darauf gestoßen sind, sprang ich aus dem Whirlpool und veröffentlichte auf meiner Facebook-Seite einen Post, wo ich nach dem White Chrysler Lebaron fragte. Ein paar Freunde klickten und teilten den Post sofort, schlussendlich war es ein Freund der genanntes Fahrzeug in Pocatello, Idaho, fand, was auch der einzige Ort war, den wir leicht erreichen konnten. Die Anreise war aufgrund von Glatteis ziemlich heftig und aus 3 Stunden Fahrt wurden es mehr als 6 Stunden. Anstatt das Auto zu kaufen, konnten wir es glücklicherweise für ein paar Stunden ausleihen. Es war der kälteste Tag des Winters in Idaho und das Auto blieb immer wieder stehen, schon alleine beim Blinken oder wenn wir mehr als 30 mph fuhren. Es lief nicht wirklich rund. Aber….. WIR HATTEN DIE WEIßE CHRYSLER LIBARON.

Wie waren die Reaktionen auf den Film bisher?

Es war bisher eine erstaunliche Reaktion. Der Empfang beim 5 Point Adventure Film Festival war unglaublich und vielleicht einer der süßesten Kommentare die ich erhielt, war die Frage eines Vaters, wie er seiner 13-jährige Tochter zeigen könnte, wie klasse er es findet wie sie Ski fährt. Ich hoffe wirklich, dass dieser Film den richtigen Nerv trifft.

Erzähl uns, wie bist Du auf den Song im Film gekommen!

Ich hatte ein paar Jahre lang mit der Idee gespielt, diesen Song zu benutzen, und ich hatte ihn vergessen. Letztes Jahr hatte ich ein anderes Lied, aber zu Beginn dieses Jahres, nachdem mir ein Freund sagte: „Krystle, wenn deine Mutter von dem Lied hört, das kannst Du nicht bringen“. Ich ignorierte seinen Rat und ging der Idee nach, ein Nein kam für mich nicht in Frage. Ich kann da auch ziemlich hartnäckig sein.

Was kommt als nächstes für dich?

Ich habe  gerade erfahren, dass ich ein weiteres Projekt fortsetzen werde, wo ich mit Canon Australia zusammenarbeite und bei der ich zwei weitere Kurzfilme in diesem Sommer/Herbst drehen möchte. Ich kann noch nicht zu viel sagen, aber ich halte vorerst nur Ausschau auf Filmfestivals und es wird irgendwann 2018 online erscheinen.

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