Tipps zum Start der Tourenskisaison vom VDBS


auf skitour im Zillertal
@Max Draeger

Eisige Tage und Schneefälle im Gebirge: Der Winter und damit die ersten Tiefschneeschwünge haben eine erste Visitenkarte abgegeben, in einigen Regionen ist Skifahren schon möglich.

Verband Deutscher Berg- & Skiführer e.V. gibt Empfehlungen zum Materialcheck vor den ersten Powderturns

Damit der Saisonstart keine bösen Überraschungen mit sich bringt, hat der Verband Deutscher Berg- & Skiführer e.V. (VDBS) Tipps gesammelt, die einen gelungenen Start in die Skitourensaison erleichtern sollen. Denn wer sich rechtzeitig um seine Notfallausrüstung kümmert, kann mit dem ersten Schnee entspannt seine Touren genießen. Neben der persönlichen Ausrüstung gilt es insbesondere, das eigene lawinenkundliche Wissen aufzufrischen.

Notfallausrüstung vor der ersten Tour prüfen

„Insbesondere die Notfallausrüstung sollte vor dem ersten Tag auf Skiern gecheckt werden“, empfiehlt Martin Schmidt vom VDBS. „Dazu gehört in erster Linie das Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS-Gerät). Nach dem Einsetzen der neuen Batterien müssen die Funktionen geprüft werden, also ob das Umschalten von Senden auf Suchen einwandfrei funktioniert. Eine kurze Online-Recherche oder ein Besuch beim Händler klärt, ob das Gerät eventuell ein Software-Update erhält oder gar von einem Rückruf betroffen ist. Auch Schaufel und Sonde können begutachtet werden: Sind sie noch problemlos zusammensetzbar?“ Im Erste-Hilfe-Päckchen darf die Lebensdauer der Produkte nicht überschritten sein, alles muss noch trocken und steril verpackt sein.

skitour am Arlberg
@Hansi Heckmair

Funktionierendes Equipment – ein Sicherheitsfaktor

Neben der unverzichtbaren Notfallausrüstung verdienen auch Ausrüstungsgegenstände wie die Skibindung einen prüfenden Blick. Sind alle Auslösewerte noch korrekt auf den/die Tourengeher*in eingestellt? Auch die Skischuhe können einfach auf fehlende Schnallen oder gebrochene Teile überprüft werden. Vor der ersten Skitour lohnt sich darüber hinaus ein Check der Skifelle, an denen gerade nach den letzten Frühjahrsskitouren Steinchen oder Gras haften kann, das die Klebewirkung beeinträchtigt.

Eigenes Wissen auffrischen – on- und offline

Schneeprofil erstellen
@Hansi Heckmair

Sinnvoll ist insbesondere, die eigenen Kenntnisse in Punkto Lawinenkunde vor der Saison zu trainieren und aufzufrischen. Der VDBS empfiehlt dazu einen Kurs zur Lawinenrettung bei einer Bergschule. Wer sein Wissen begleitend dazu online auffrischen möchte, erhält mit dem Ortovox Safety Academy Lab Snow ein geballtes Informationspaket. Die digitale Wissensplattform bietet hochwertige Inhalte rund um das Thema Lawinenkunde, die in Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Berg- und Skiführer (VDBS) sowie Sicherheits- und Erste-Hilfe-Expert*innen jetzt komplett überarbeitet wurden.

Mit 16 Video-Tutorials, gegliedert in vier Kapitel in neuem Design, bietet das Safety Academy Lab Snow eine umfassende Übersicht über die Aspekte der Lawinenkunde, Tourenplanung und Erste Hilfe beim Skitouren gehen und Freeriden. Die übersichtliche Aufarbeitung des komplexen Themas soll sowohl Einsteiger*innen als auch Fortgeschrittene ansprechen. Zahlreiche interaktive Lernmodule ermöglichen eine umfangreiche Wissensvermittlung. Bestehendes Wissen kann aufgefrischt und überprüft werden, Neueinsteiger*innen finden einen verständlichen Einstieg in das anspruchsvolle Thema. Die Inhalte sind emotional und anschaulich gestaltet: übersichtlich, ansprechend animiert und auch auf dem Smartphone einfach zu navigieren. Das Safety Academy Lab Snow ist unter https://www.ortovox.com/de/safety-academy-lab-snow/ abrufbar.


Sicherheit und Vertrauen, Partnerschaftlichkeit und Umweltverantwortung: Das sind die Werte, die der Verband Deutscher Berg- und Skiführer e.V. (VDBS) schützen und an die nächste Generation weitergeben will. Als Berufsverband 1969 gegründet, schafft er dafür die optimalen Rahmenbedingungen und repräsentiert die alpine Elite Deutschlands. Zur Seilschaft zählen rund 700 staatlich geprüfte Berg- und Skiführer, Bergwanderführer und Kletterlehrer, darunter bekannte Bergsteigergrößen wie die Huber Buam, Dörte Pietron oder Sigi Hupfauer. Zum Team gehören die “klassischen” Bergführer als alpine Tausendsassas, aber auch hochspezialisierte Experten wie fürs Klettern oder Canyoning. Und weil die Ziele und Visionen grenzenlos sind, vertritt der VDBS die Interessen seiner Mitglieder auch in der Internationalen Vereinigung der Bergführerverbände (IVBV / UIAGM). Denn nicht nur in Deutschland ist er zentraler Ansprechpartner bei allen Fragen rund um die Themen Bergsport, Führung und Sicherheit.

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