Lead-Weltcup in Frankreich: Alex Megos holt Bronze


das podium in briancon

Beim Lead-Weltcup im französischen Briançon am vergangenen Wochenende bewies Kletter-Star Alexander Megos (DAV Erlangen) sein Können und holte sich Bronze! Und auch Teamkollege Yannick Flohé (DAV Aachen) hat Grund, stolz zu sein: Er landete direkt hinter Megos auf Rang vier. Nur wenige Wochen vor dem Beginn der Kletter-EM in München zeigt sich der DAV-Kader in Top-Form.

Quelle: DAV

Alex Megos wird Dritter beim Weltcup in Briancon

Alex Megos in briancon
@Lena Drapella/IFSC

Dass Alex Megos (DAV Erlangen) zur absoluten Weltspitze gehört, hat er bereits oft bewiesen: Nicht nur am Fels kletterte er schon in den schwierigsten Touren, auch im Wettkampfklettern ist er eine Größe, mit der man rechnen muss – besonders in seiner Paradedisziplin Lead. Und auch an diesem Wochenende in Briançon hat der Olympiateilnehmer von 2021 nichts anbrennen lassen: Schon in der Qualifikation legte Megos stark los, sicherte sich sein Weiterkommen mit Platz 3. Auch die Halbfinalrunde ließ er locker hinter sich – dicht gefolgt von Teamkollege Yannick Flohé (DAV Aachen). Dieses Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden sollte dann im Finale seinen Höhepunkt finden: Megos, Flohé und der Japaner Taisei Homma machten es spannend, denn sie alle kletterten bis an denselben Griff mit der Wertung 35+ – nur Goldmedaillen-Gewinner Jesse Grupper aus den USA schaffte es noch weiter. Über Platz 2, 3 und 4 entschied letztendlich die Wertung aus den Halbinfals. Das Ergebnis: Silber für Homma, Bronze für Megos. Flohé verfehlte damit zum zweiten Mal in dieser Saison nur ganz knapp das Podium. Auch bis ins Halbfinale kletterte außerdem Sebasitan Halenke (DAV Schwäbisch Gmünd), der den Wettkampf als Zwölfter beenden konnte.

Bei den Frauen durften sich zwei deutsche Athletinnen über eine Halbfinalteilnahme freuen: Hannah Meul (DAV Rheinland-Köln) und Käthe Atkins (DAV Frankfurt/Main). Meul fiel im Halbfinale bei Zug 35+, genauso wie die 9. und 8. Platzierte. Bei den punktgleichen drei Damen entschied damit das Quali-Ergebnis über das Weiterkommen, denn bis einschließlich Platz 8 qualifiziert man sich für das Finale. Aufgrund ihres schlechteren Vorrrundenergebnisses wurde es für Meul schließlich Platz 10. Käthe Atkins landete auf Platz 21. Gold, Silber und Bronze gingen an Janja Garnbret (SLO), Chaehyun Seo (KOR) und Natalia Grossman (USA).

yannik flohe in briancon
@Lena Drapella/IFSC

Stimmen nach dem Wettkampf

DAV-Sportdirektor Martin Veith: 

Wir freuen uns über das erste Podest von Alex in dieser Saison. Yannick bestätigt seine tolle Form mit einem weiteren Finale, das macht Mut und Hoffnung für die Heim-EM. Wir freuen uns auch über das erste Halbfinale von Käthe, die ihr Potential anklingen lässt. Sehr schön ist auch zu sehen, dass Hannah ihre Coronainfektion überwunden hat und weiter starke Ergebnisse erreicht. Ihre Formkurve in dieser Saison ist beeindruckend.

Die diesjährigen Ergebnisse wecken natürlich die ein oder andere Hoffnung. Wir bleiben aber bei unserer Grundausrichtung. Wir freuen uns, wenn wir ein bis zwei Finalteilnahmen erleben. Das Potenzial ist auf jeden Fall da, wir hoffen, dass es am Tag X in München dann auch klappt. Vor allem, weil die Athlet*innen natürlich hart dafür arbeiten. Es wäre ihnen zu Gönnen, wenn sie das dann auch umsetzen können.

Previous Jacopo Larcher und Babsi Zangerl klettern Eternal Flame
Next Produktvorstellung: Sport Lavit Cooling Sport Tonic und Lotion