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	<title>Arco Klettern Archive - Klettern, Bouldern, Alpinismus, Videos. Skitouren</title>
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	<description>Magazin zum Thema Klettern, Bouldern, Bergsport, Skitouren und Freeriden</description>
	<lastBuildDate>Thu, 15 Jan 2026 16:30:05 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Yannick Flohé klettert Excalibur 9b+ in Arco</title>
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		<dc:creator><![CDATA[climax_mag]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2026 16:26:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Top News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Yannick Flohé gelingt Wiederholung von Excalibur 9b+ Der deutsche Spitzenkletterer Yannick Flohé hat die extrem schwere Sportkletterroute Excalibur (9b+) in Arco, Italien, erfolgreich wiederholt. Die Route gilt als eine der anspruchsvollsten Sportkletterrouten der Welt. Excalibur wurde erstmals 2023 von Stefano Ghisolfi begangen. Die Linie verläuft über eine steile 40-Grad-Wand mit äußerst wenigen und schlechten Griffen. &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://climax-magazine.com/top-news/yannick-flohe-klettert-excalibur-9b-in-arco/">Yannick Flohé klettert Excalibur 9b+ in Arco</a> erschien zuerst auf <a href="https://climax-magazine.com">Klettern, Bouldern, Alpinismus, Videos. Skitouren</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 data-start="527" data-end="590"><strong data-start="530" data-end="590">Yannick Flohé gelingt Wiederholung von Excalibur 9b+</strong></h2>
<p data-start="592" data-end="821">Der deutsche Spitzenkletterer <strong data-start="622" data-end="639">Yannick Flohé</strong> hat die extrem schwere Sportkletterroute <strong data-start="681" data-end="700">Excalibur (9b+)</strong> in <strong data-start="704" data-end="721">Arco, Italien</strong>, erfolgreich wiederholt. Die Route gilt als eine der anspruchsvollsten Sportkletterrouten der Welt.</p>
<p data-start="823" data-end="1180">Excalibur wurde erstmals <strong data-start="848" data-end="877">2023 von Stefano Ghisolfi</strong> begangen. Die Linie verläuft über eine <strong data-start="917" data-end="940">steile 40-Grad-Wand</strong> mit äußerst wenigen und schlechten Griffen. Trotz zahlreicher Versuche internationaler Topkletterer gab es bis Anfang 2025 lediglich zwei Wiederholungen:<br data-start="1094" data-end="1097" /><strong data-start="1097" data-end="1110">Will Bosi</strong> sowie <strong data-start="1117" data-end="1136">Brooke Raboutou</strong>, die die <strong data-start="1146" data-end="1170">erste Frauenbegehung</strong> schaffte.</p>
<hr data-start="1182" data-end="1185" />
<h2 data-start="1187" data-end="1230"><strong data-start="1190" data-end="1230">Neunzehn Sessions bis zum Erfolg</strong></h2>
<h3 data-start="1232" data-end="1294"><strong data-start="1236" data-end="1294">Bedingungen, Haut und Geduld als Schlüsselfaktoren</strong></h3>
<p data-start="1296" data-end="1511">Excalibur ist stark <strong data-start="1316" data-end="1339">bedingungenabhängig</strong>. Yannick Flohé arbeitete insgesamt <strong data-start="1375" data-end="1390">19 Sessions</strong> an der Route, um jede Sequenz zu perfektionieren. Der entscheidende Durchstieg gelang ihm <strong data-start="1481" data-end="1510">kurz vor Weihnachten 2025</strong>.</p>
<p data-start="1513" data-end="1914">Besonders herausfordernd waren die <strong data-start="1548" data-end="1571">letzten beiden Züge</strong> der Route – vor allem ein extrem kleiner <strong data-start="1613" data-end="1636">Zweifingerlochgriff</strong>, in den er gerade noch Mittel- und Zeigefinger unter maximaler Spannung setzen konnte. Dieser Zug war so heikel, dass er dort <strong data-start="1773" data-end="1806">mindestens zwanzigmal stürzte</strong>. Ohne perfekte Ausführung wurde auch der letzte Zug unmöglich, an dem er weitere <strong data-start="1888" data-end="1902">zwölf Male</strong> scheiterte.</p>
<h2 data-start="1921" data-end="1973"><strong data-start="1924" data-end="1973">Yannick Flohé über sein Projekt Excalibur</strong></h2>
<blockquote data-start="1975" data-end="3152">
<p data-start="1977" data-end="2074">„Mit Excalibur habe ich mein zweites und letztes offenes Lead-Projekt des Jahres abgeschlossen.</p>
<p data-start="2081" data-end="2259">Mein Ziel für 2025 war es, <strong data-start="2108" data-end="2131">Rastaman Vibrations</strong> und <strong data-start="2136" data-end="2149">Excalibur</strong> zu klettern. Rastaman Vibrations hatte ich bereits 2024 begonnen und im August 2025 erfolgreich geklettert.</p>
<p data-start="2266" data-end="2477">Excalibur probierte ich erstmals im März 2025. Schon beim ersten Versuch vom Boden aus kam ich bis zur letzten Schlüsselstelle. Der untere Teil der Route liegt mir sehr gut, und ich bin dort fast nie gefallen.</p>
<p data-start="2484" data-end="2709">Über die 19 Sessions hinweg waren <strong data-start="2518" data-end="2550">Haut, Geduld und Bedingungen</strong> entscheidend. Teilweise verletzte ich mir die Haut direkt beim ersten Versuch und musste mehrere Tage pausieren – nur um den gleichen Riss am Finger wieder zu öffnen.</p>
<p data-start="2716" data-end="2940">Der Prozess war frustrierend, mit hohen Erwartungen am Anfang und großen Rückschlägen. Am Ende war mir der Durchstieg fast egal. Ich kam einfach immer wieder zurück, machte zwei oder drei Versuche und ging erneut nach Hause.</p>
<p data-start="2947" data-end="3060">Irgendwann hielt ich den letzten Zug mit minimaler Reserve – und war selbst überrascht, dass es geklappt hat 😅</p>
<p data-start="3067" data-end="3152">Für mein nächstes Projekt wähle ich definitiv eine lange Route mit bequemen Griffen!“</p>
</blockquote>
<hr data-start="3154" data-end="3157" />
<h2 data-start="3159" data-end="3192"><strong data-start="3162" data-end="3192">Bedeutung der Begehung</strong></h2>
<p data-start="3194" data-end="3479">Mit dieser Wiederholung reiht sich <strong data-start="3229" data-end="3246">Yannick Flohé</strong> endgültig in den <strong data-start="3264" data-end="3311">kleinen Kreis der weltbesten Sportkletterer</strong> ein, die eine Route im Schwierigkeitsgrad <strong data-start="3354" data-end="3361">9b+</strong> meistern konnten. Excalibur bestätigt einmal mehr seinen Status als absolute Referenzroute im modernen Sportklettern.</p>
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