<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Mehrseillängenroute Archive - Klettern, Bouldern, Alpinismus, Videos. Skitouren</title>
	<atom:link href="https://climax-magazine.com/tag/mehrseillaengenroute/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://climax-magazine.com/tag/mehrseillaengenroute/</link>
	<description>Magazin zum Thema Klettern, Bouldern, Bergsport, Skitouren und Freeriden</description>
	<lastBuildDate>Tue, 29 Sep 2026 13:36:10 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.3</generator>

<image>
	<url>https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2024/12/cropped-climax-favicon-32x32.jpg</url>
	<title>Mehrseillängenroute Archive - Klettern, Bouldern, Alpinismus, Videos. Skitouren</title>
	<link>https://climax-magazine.com/tag/mehrseillaengenroute/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>WoGü 8c im Rätikon: Larcher und Zangerl schreiben Geschichte</title>
		<link>https://climax-magazine.com/top-news/wogue-8c-im-raetikon-larcher-und-zangerl-schreiben-geschichte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[climax_mag]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2026 13:36:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klettern]]></category>
		<category><![CDATA[Top News]]></category>
		<category><![CDATA[Adam Ondra]]></category>
		<category><![CDATA[Alpinklettern]]></category>
		<category><![CDATA[Barbara Zangerl]]></category>
		<category><![CDATA[Beat Kammerlander]]></category>
		<category><![CDATA[Jacopo Larcher]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchlispitze]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrseillängenroute]]></category>
		<category><![CDATA[Rätikon]]></category>
		<category><![CDATA[WoGü 8c]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://climax-magazine.com/?p=4460</guid>

					<description><![CDATA[<p>Jacopo Larcher und Barbara Zangerl haben die legendäre Mehrseillängenroute WoGü (8c/5.14b, 270 m) im Rätikon jeweils im ersten vollständigen Redpoint-Versuch geklettert – und das an zwei aufeinanderfolgenden Tagen. Larcher gelang die freie Begehung am 22. August 2026, Zangerl folgte am 23. August. Die Route von Beat Kammerlander befindet sich an der 7. Kirchlispitze in der &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://climax-magazine.com/top-news/wogue-8c-im-raetikon-larcher-und-zangerl-schreiben-geschichte/">WoGü 8c im Rätikon: Larcher und Zangerl schreiben Geschichte</a> erschien zuerst auf <a href="https://climax-magazine.com">Klettern, Bouldern, Alpinismus, Videos. Skitouren</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="1 1 []">Jacopo Larcher und Barbara Zangerl haben die legendäre Mehrseillängenroute <em>WoGü</em> (8c/5.14b, 270 m) im Rätikon jeweils im ersten vollständigen Redpoint-Versuch geklettert – und das an zwei aufeinanderfolgenden Tagen. Larcher gelang die freie Begehung am 22. August 2026, Zangerl folgte am 23. August.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []"><div class="a-single a-3"><a class="gofollow" data-track="MywwLDYw" href="https://www.lasportiva.com/alpencore/geolocalize/url?type=general&request=helixir&utm_source=media&utm_medium=banner&utm_campaign=Helixir" target="_blank"><img decoding="async" src="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/Helixir_728x90.gif" alt="Sportiva" /></a></div>
<p>Die Route von Beat Kammerlander befindet sich an der 7. Kirchlispitze in der Schweiz und umfasst neun Seillängen. Die schwierigste davon ist mit französisch 8c bewertet.</p>
<p>Zangerls Begehung ist dabei besonders bemerkenswert: Sie ist die <strong>erste dokumentierte freie Begehung der kompletten Route durch eine Frau</strong>. Damit erweitern beide die äußerst kurze Liste jener Kletterer, denen eine freie Begehung von <em>WoGü</em> gelungen ist.</p>
<figure id="attachment_4462" aria-describedby="caption-attachment-4462" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-4462 size-full" title="WoGu Babsi Zangerl" src="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/09/WoGu_Babsi-Zangerl.webp" alt="WoGu Babsi Zangerl" width="800" height="422" srcset="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/09/WoGu_Babsi-Zangerl.webp 800w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/09/WoGu_Babsi-Zangerl-300x158.webp 300w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/09/WoGu_Babsi-Zangerl-768x405.webp 768w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/09/WoGu_Babsi-Zangerl-600x317.webp 600w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-4462" class="wp-caption-text">WoGu Babsi Zangerl ©Jonathan Faeth / Timeline Production</figcaption></figure>
<h2>WoGü 8c im Rätikon: Ein lang gehegter Traum</h2>
<p>Die Idee, <em>WoGü</em> zu versuchen, entstand bei Larcher und Zangerl beinahe spontan – am Ende einer bereits erfolgreichen Zeit im Rätikon.</p>
<p>Kurz zuvor hatten die beiden <em>Déjà</em> geklettert. Ihre Ausrüstung lag noch unter der Wand, und nach mehreren Wochen im technisch anspruchsvollen Kalk des Rätikons waren sie immer besser mit dem charakteristischen Kletterstil vertraut geworden.</p>
<p>Nur rund 50 Meter rechts befand sich eine Route, die sie schon seit Jahren ausprobieren wollten.</p>
<h3>Großer Respekt vor Beat Kammerlanders Route</h3>
<p>Larcher beschreibt <em>WoGü</em> als eine Route, die sie seit Jahren bewundert hatten. Gleichzeitig sei ihnen die Geschichte der Linie stets bewusst gewesen. Besonders prägend waren für sie die ikonischen Bilder von Beat Kammerlander während seiner Begehung vom Boden aus sowie die Fotos des damals erst 15-jährigen Adam Ondra bei der ersten freien Begehung.</p>
<p>Auf dem Papier sei <em>WoGü</em> zwar leichter als <em>Déjà</em>, dafür deutlich ausdauernder und von zahlreichen harten Boulderpassagen geprägt. Typisch für eine Route von Kammerlander seien außerdem die großen Runouts und der anspruchsvolle Weg vom Einstieg bis zum Gipfel.</p>
<blockquote><p>„Aber genau das macht diese Routen für uns wahrscheinlich auch so reizvoll. Sie sind immer ein Abenteuer!“</p></blockquote>
<h2>Einen Monat Arbeit an den schwierigen Seillängen</h2>
<p>Ende Juli begannen Larcher und Zangerl mit der Arbeit an der Route. Schnell wurde klar, dass die größte Herausforderung darin liegen würde, alle schwierigen Seillängen innerhalb eines Tages miteinander zu verbinden.</p>
<p>Die einzelnen Seillängen konnten sie vergleichsweise schnell klettern. Für einen erfolgreichen Redpoint der gesamten Route an einem Tag blieb jedoch kaum Spielraum für Fehler.</p>
<p>Ihr sommerlicher Alltag änderte sich dadurch kaum: morgens ein kurzer Hike-and-Fly-Ausflug zu Hause, am frühen Nachmittag die Fahrt ins Rätikon und am Abend der Einstieg in die Route, weil es zuvor zu heiß war. Die Klettertage endeten regelmäßig im Schein der Stirnlampen.</p>
<p>Einige Seillängen waren extrem scharf und belasteten die Haut stark. Deshalb konnten die beiden nur selten zwei Tage hintereinander klettern.</p>
<figure id="attachment_4463" aria-describedby="caption-attachment-4463" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-4463 size-full" title="WoGu Jacopo Larcher" src="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/09/WoGu_Jacopo-Larcher.webp" alt="WoGu Jacopo Larcher" width="800" height="534" srcset="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/09/WoGu_Jacopo-Larcher.webp 800w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/09/WoGu_Jacopo-Larcher-300x200.webp 300w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/09/WoGu_Jacopo-Larcher-768x513.webp 768w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/09/WoGu_Jacopo-Larcher-600x401.webp 600w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-4463" class="wp-caption-text">WoGu Jacopo Larcher ©Jonathan Faeth / Timeline Production</figcaption></figure>
<h3>Die erste 8c: 45 Meter voller Herausforderungen</h3>
<p>Die erste 8c ist 45 Meter lang. Nach einem langen 8a-Abschnitt mit einigen Ruhepunkten und einem langen Runout wartet kurz vor dem Stand ein sehr schwieriges Boulderproblem.</p>
<p>Für Larcher war klar: Ein Sturz kurz vor dem Ende wäre besonders ärgerlich gewesen, weil die gesamte erste Passage anschließend erneut geklettert werden müsste.</p>
<p>Da Larcher etwas größer ist, fand er für die Schlüsselstelle eine für ihn gut funktionierende Beta. Zangerl konnte dieselbe Griffabfolge aufgrund ihrer Reichweite nicht verwenden und musste etwas länger nach einer eigenen Lösung suchen. Schließlich fand auch sie eine überzeugende Variante.</p>
<h2>Die kurze 8b+: Kleinste Griffe und maximale Präzision</h2>
<p>Besonders viel Zeit und Energie kostete die sehr kurze 8b+-Seillänge. Sie ist lediglich zwölf Meter lang und verläuft vertikal, teilweise sogar leicht weniger als vertikal.</p>
<p>Die Griffe und Tritte sind extrem klein. Das richtige Bewegungsprogramm zu finden, dauerte eine Weile, und selbst danach fühlte sich die Passage unsicher an.</p>
<blockquote><p>„Ein kleiner Fehler und du bist von der Wand.“</p></blockquote>
<h3>Die berühmte Badewanne</h3>
<p>Die nächste Seillänge, die berüchtigte <strong>Badewanne</strong>, stellte ebenfalls eine große Herausforderung dar.</p>
<p>Der erste Abschnitt ist technisch anspruchsvoll und schwer zu lesen. Einfach von Bohrhaken zu Bohrhaken zu ziehen, funktioniert hier nicht. Auch der Sturz fühlt sich aufgrund der darunterliegenden Platte ungewöhnlich an.</p>
<p>Nach einer kurzen Ruhepause folgt eine extrem kleingriffige Passage auf messerscharfen Leisten. Für Larcher gehörten die Badewanne und die vorherige Seillänge zu den größten Herausforderungen der gesamten Route.</p>
<p>Die nächste 8b+ bezeichnet Larcher als wahrscheinlich coolste Seillänge der Route. Sie erinnert stärker an Sportklettern, allerdings mit größeren Runouts. Der etwas steilere Abschnitt besteht aus drei schwierigen Passagen, die durch sehr gute Ruhepositionen voneinander getrennt sind.</p>
<p>Die letzten beiden Seillängen sind leichter, bleiben aber anspruchsvoll – insbesondere der letzte Teil der Schlussseillänge bei Nässe.</p>
<p>Nach einem Monat Arbeit hatten beide sämtliche Seillängen einzeln im Redpoint geklettert und fühlten sich bereit für den Versuch der kompletten Route.</p>
<h2>Larcher gelingt die erste komplette Begehung</h2>
<p>Wie bei diesen Routen üblich, wollten Larcher und Zangerl jede Seillänge im Vorstieg klettern. Eine Person klettert, während die andere sichert, anschließend werden die Rollen gewechselt.</p>
<p>Nachdem Zangerl bei <em>Déjà</em> den ersten Versuch gemacht hatte, war diesmal Larcher an der Reihe.</p>
<h3>Regen sorgt für einen schwierigen Start</h3>
<p>Die Bedingungen waren zunächst alles andere als ideal. Nachts war Regen gefallen, und am Morgen war die Wand vollständig nass. Bis Mittag saßen die beiden im Van und glaubten nicht mehr daran, an diesem Tag klettern zu können.</p>
<p>Dann begann die Wand abzutrocknen – und sie machten sich auf den Zustieg.</p>
<p>Larcher wusste nicht genau, was ihn erwarten würde, und kletterte die ersten Seillängen zunächst etwas langsam. Je höher er kam, desto größer wurde jedoch seine Motivation.</p>
<p>Die erste 8c gelang ihm im ersten Versuch. Nach der 8a warteten mit der kurzen 8b+ und der Badewanne seine beiden persönlichen Schlüsselstellen.</p>
<p>An der Crux verlor Larcher kurz das Gleichgewicht. Für einen Moment konnte er sich noch an die Wand zurückschwingen, doch wenige Sekunden später hing er im Seil.</p>
<p>Da die Seillänge so kurz und technisch ist, benötigte er nur eine kurze Pause. Er arbeitete die Bewegungsfolge erneut durch und startete wenige Minuten später wieder. Diesmal klappte alles.</p>
<h3>Die Badewanne kostet einen weiteren Versuch</h3>
<p>Auch in der Badewanne musste Larcher einen weiteren Versuch starten. Am Anfang machte er einen Fehler und griff in eine Expressschlinge. Nach einigen Minuten begann er erneut und konnte die Seillänge klettern, obwohl er an der oberen Crux beinahe noch einmal stürzte.</p>
<p>Auf dem darüberliegenden Absatz war die Erleichterung groß. Die oberen Seillängen lagen Larcher besser und er wusste, dass nun eine gute Chance auf den Durchstieg bestand.</p>
<p>Die nächsten beiden Seillängen gelangen problemlos. In der letzten Seillänge wurde es noch einmal unerwartet schwierig: Der obere Teil war ziemlich nass. Trotzdem kämpfte sich Larcher bis zum Top.</p>
<blockquote><p>„Es war unerwartet, aber dadurch wurde der Durchstieg noch unvergesslicher.“</p></blockquote>
<p>Nach diesem Tag stand Larcher auf dem Gipfel einer der bekanntesten Mehrseillängenrouten der Alpen. Viel Zeit zum Feiern blieb allerdings nicht, denn am nächsten Morgen war Zangerl an der Reihe.</p>
<h2>Barbara Zangerl folgt am nächsten Tag</h2>
<p>Nach einer kurzen Nacht standen die beiden erneut am Wandfuß. Die Wettervorhersage war gut, gleichzeitig drohten steigende Temperaturen.</p>
<p>Zangerl entschied sich deshalb für einen sehr frühen Start, um die erste kurze 8b+ noch im Schatten zu erreichen.</p>
<p>Doch bereits die erste Platte war vollständig nass. Diese Passagen trocknen im Tagesverlauf ab und beginnen während der Nacht erneut zu nässen. Obwohl die Passage „nur“ mit 7a bewertet ist, wollte Zangerl sie keinesfalls unter diesen Bedingungen klettern. Sie ist technisch und stellenweise stark ausgesetzt.</p>
<p>Umso beeindruckender war es für Larcher, Zangerl durch diese schwierige erste Passage kämpfen zu sehen. Immerhin war der Rest der Wand trocken.</p>
<h3>Zangerl meistert die erste 8c</h3>
<p>Vor der ersten 8c hatte Zangerl besonderen Respekt. Am oberen Ende musste sie eine andere Beta verwenden, die deutlich weniger zuverlässig war. Einen Sturz wollte sie unbedingt vermeiden, da sie dadurch den gesamten unteren Teil der Seillänge erneut hätte klettern müssen.</p>
<p>Sie kletterte konzentriert und selbstbewusst. Am Ende musste sie noch einmal kämpfen und nach dem letzten Griff werfen. Entscheidend war jedoch, dass sie die Seillänge durchsteigen konnte.</p>
<p>Die erste 8b+ war anschließend jene Seillänge, vor der sie am meisten Respekt hatte. Sie war unsicher zu klettern, extrem scharf und inzwischen bereits der Sonne ausgesetzt.</p>
<p>Ein Fehler wäre schnell passiert – gleichzeitig wollte Zangerl die Passage nicht mehrfach versuchen, da dies ihre Haut stark belastet hätte.</p>
<p>Doch alles lief glatt: Sie kletterte die Seillänge <strong>im ersten Versuch</strong>.</p>
<h3>Auch Badewanne und letzte 8b+ gelingen</h3>
<p>Als Nächstes stand die Badewanne auf dem Programm. Zangerl musste hier etwas stärker kämpfen, nachdem ihr ein Fehler in der Bewegungsfolge unterlaufen war und sie improvisieren musste.</p>
<p>Trotzdem gelang auch diese Seillänge im ersten Versuch.</p>
<p>Dasselbe galt für die letzte 8b+. Die Passage verlief sehr kontrolliert, obwohl Zangerl vor einer langen Bewegung im mittleren Teil besonderen Respekt hatte.</p>
<p>Auch die anschließende 8a+ fühlte sich etwas schwieriger an als erwartet, wurde aber ebenso im ersten Versuch geklettert. Die letzte Seillänge gelang ebenfalls auf Anhieb.</p>
<p>Damit hatten Larcher und Zangerl die komplette <em>WoGü</em> an zwei aufeinanderfolgenden Tagen im freien Vorstieg geklettert.</p>
<blockquote><p>„Wir wussten, dass wir es schaffen konnten. Aber wir hatten nicht erwartet, dass wir beide die Route direkt hintereinander und bei unseren ersten Redpoint-Versuchen klettern würden!“</p></blockquote>
<h2>Das perfekte Ende eines Rätikon-Sommers</h2>
<p>Mit den beiden Begehungen ging ein intensiver Sommer für Larcher und Zangerl in einer Gebirgsgruppe zu Ende, die für beide zu den wichtigsten Regionen ihrer Kletterkarrieren gehört.</p>
<p>Trotz jahrelanger Erfahrungen im Rätikon verlangt das Gebiet weiterhin eine Anpassung an die technische Kletterei, den kompromisslosen Kalk und die teilweise ernste Absicherung. Genau diese Kombination zieht die beiden immer wieder zurück.</p>
<p>Mit <em>WoGü</em> fanden sie einen passenden Abschluss für ihre Saison. Die Route, die sie seit Jahren bewundert hatten, verbindet Klettergeschichte mit anspruchsvoller Kletterei und erforderte mehrere Sessions über einen Zeitraum von rund einem Monat.</p>
<p>Am Ende gelang ihnen das Projekt gemeinsam – an zwei aufeinanderfolgenden Tagen.</p>
<blockquote><p>„Was für ein perfektes Wochenende und der perfekte Weg, unsere Rätikon-Saison für dieses Jahr zu beenden.“</p></blockquote>
<p>Larcher bedankte sich außerdem bei allen, die das Kletterprojekt während des Sommers unterstützt hatten, insbesondere bei denjenigen, die sich um ihren Hund Olli kümmerten, während die beiden in der Wand waren.</p>
<h2>Respekt für den Erstbegeher Beat Kammerlander</h2>
<p>Zum Abschluss würdigten Larcher und Zangerl auch den Erschließer der Route.</p>
<blockquote><p>„Großer Respekt an Beat, der damals eine solche Linie eingerichtet hat. Du bist eine Legende und eine große Inspiration.“</p></blockquote>
<h2>WoGü 8c: Fakten zur Route</h2>
<ul data-spread="false">
<li><strong>Route:</strong> WoGü</li>
<li><strong>Ort:</strong> 7. Kirchlispitze, Rätikon, Schweiz</li>
<li><strong>Länge:</strong> 270 Meter</li>
<li><strong>Seillängen:</strong> 9</li>
<li><strong>Schwierigkeitsgrad:</strong> 8c</li>
<li><strong>Erstbegehung:</strong> Beat Kammerlander, Ende der 1990er-Jahre</li>
<li><strong>Erste freie Begehung:</strong> Adam Ondra, 2008</li>
<li><strong>Jacopo Larcher:</strong> 22. August 2026</li>
<li><strong>Barbara Zangerl:</strong> 23. August 2026</li>
</ul>
<h3>Frühere dokumentierte freie Begehungen</h3>
<ul data-spread="false">
<li>Adam Ondra – 2008</li>
<li>Edu Marín – 2016</li>
<li>Roland Hemetzberger – 2017</li>
<li>Cédric Lachat – 2020</li>
<li>Louna Ladevant – 2023</li>
<li>Jacopo Larcher – 2026</li>
<li>Barbara Zangerl – 2026</li>
</ul>
<p>Damit zählt <em>WoGü</em> weiterhin zu den außergewöhnlichen und historisch bedeutenden schweren Mehrseillängenrouten im Rätikon.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://climax-magazine.com/top-news/wogue-8c-im-raetikon-larcher-und-zangerl-schreiben-geschichte/">WoGü 8c im Rätikon: Larcher und Zangerl schreiben Geschichte</a> erschien zuerst auf <a href="https://climax-magazine.com">Klettern, Bouldern, Alpinismus, Videos. Skitouren</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Babsi Zangerl und Jacopo Larcher wiederholen Déjà (8c+)</title>
		<link>https://climax-magazine.com/top-news/babsi-zangerl-und-jacopo-larcher-wiederholen-deja-8c/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[climax_mag]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 04:56:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klettern]]></category>
		<category><![CDATA[Top News]]></category>
		<category><![CDATA[8C+]]></category>
		<category><![CDATA[Alpinklettern]]></category>
		<category><![CDATA[Babsi Zangerl]]></category>
		<category><![CDATA[Black Diamond]]></category>
		<category><![CDATA[Déjà 8c+]]></category>
		<category><![CDATA[Jacopo Larcher]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchlispitzen]]></category>
		<category><![CDATA[La Sportiva]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrseillängenroute]]></category>
		<category><![CDATA[Rätikon]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://climax-magazine.com/?p=4366</guid>

					<description><![CDATA[<p>Babsi Zangerl und Jacopo Larcher haben die zweite und dritte freie Begehung der historischen Rätikon-Testpiece Déjà (8c+) geschafft. Für Zangerl ist die Begehung besonders bedeutend: Sie gilt nach aktuellem Kenntnisstand als erste dokumentierte weibliche Begehung einer mit 8c+ bewerteten Mehrseillängenroute. Die österreichische Kletterin Babsi Zangerl und der italienische Kletterer Jacopo Larcher haben Déjà (8c+) an &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://climax-magazine.com/top-news/babsi-zangerl-und-jacopo-larcher-wiederholen-deja-8c/">Babsi Zangerl und Jacopo Larcher wiederholen Déjà (8c+)</a> erschien zuerst auf <a href="https://climax-magazine.com">Klettern, Bouldern, Alpinismus, Videos. Skitouren</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="a-single a-39"><a href="https://eu.blackdiamondequipment.com/de/collections/bfcl-episode?utm_medium=pr&utm_source=programmatic&utm_campaign=climax&utm_content=klettern%20
 " target="_blank"><img decoding="async" src="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/06/260511_Climax_BFCL_728x90.jpg" alt="Black Diamond Equipment" /></a></div>
<p class="isSelectedEnd">Babsi Zangerl und Jacopo Larcher haben die zweite und dritte freie Begehung der historischen Rätikon-Testpiece <strong>Déjà (8c+)</strong> geschafft. Für Zangerl ist die Begehung besonders bedeutend: Sie gilt nach aktuellem Kenntnisstand als <strong>erste dokumentierte weibliche Begehung einer mit 8c+ bewerteten Mehrseillängenroute</strong>.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die österreichische Kletterin <strong>Babsi Zangerl</strong> und der italienische Kletterer <strong>Jacopo Larcher</strong> haben Déjà (8c+) an der Südwand der Kirchlispitzen im Rätikon frei geklettert. Die Route zählt zu den anspruchsvollsten Mehrseillängenrouten der Alpen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Zangerl gelang die Begehung am <strong>6. Juli</strong>. Damit schaffte sie die erste weibliche Begehung von Déjà und nach aktuellem Stand der Aufzeichnungen vermutlich die erste weibliche Begehung einer 8c+-Mehrseillängenroute überhaupt. Wenige Tage später folgte Larcher mit der dritten freien Begehung. Er kletterte die gesamte Route ohne Sturz.</p>
<p><i>Von YouTube eingebettetes Video. Gemäß Datenschutzerklärung bitte auf „Inhalt entsperren“ klicken</i></p>
<h2>Das Rätikon fühlt sich wie Zuhause an</h2>
<p class="isSelectedEnd">Für Zangerl und Larcher ging es bei Déjà jedoch um mehr als nur um den Schwierigkeitsgrad. Das Rätikon begleitet beide seit vielen Jahren und hat in ihren Kletterkarrieren eine wichtige Rolle gespielt.</p>
<blockquote>
<p class="isSelectedEnd">„Das Rätikon fühlt sich für uns wie Zuhause an“, sagt Zangerl. „Hier habe ich mein erstes richtiges Mehrseillängenprojekt versucht und wir haben im Laufe der Jahre so viele Routen gemeinsam geklettert. Déjà fühlte sich wie das perfekte Projekt für uns an.“</p>
</blockquote>

<a title="Babsi Zangerl Deja 01"  href='https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/09/Babsi-Zangerl_Deja_01.webp'><img decoding="async" width="200" height="300" src="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/09/Babsi-Zangerl_Deja_01-200x300.webp" class="attachment-medium size-medium" alt="Babsi Zangerl Deja 01" srcset="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/09/Babsi-Zangerl_Deja_01-200x300.webp 200w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/09/Babsi-Zangerl_Deja_01.webp 533w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a>
<a title="Jacopo Larcher Deja 01"  href='https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/09/Jacopo-Larcher_Deja_01.webp'><img loading="lazy" decoding="async" width="200" height="300" src="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/09/Jacopo-Larcher_Deja_01-200x300.webp" class="attachment-medium size-medium" alt="Jacopo Larcher Deja 01" srcset="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/09/Jacopo-Larcher_Deja_01-200x300.webp 200w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/09/Jacopo-Larcher_Deja_01.webp 533w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a>
<a title="Jacopo Larcher Deja 02"  href='https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/09/Jacopo-Larcher_Deja_02.webp'><img loading="lazy" decoding="async" width="200" height="300" src="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/09/Jacopo-Larcher_Deja_02-200x300.webp" class="attachment-medium size-medium" alt="Jacopo Larcher Deja 02" srcset="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/09/Jacopo-Larcher_Deja_02-200x300.webp 200w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/09/Jacopo-Larcher_Deja_02.webp 533w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a>
<a title="Zangerl und Larcher"  href='https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/09/Zangerl-und-Larcher.webp'><img loading="lazy" decoding="async" width="200" height="300" src="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/09/Zangerl-und-Larcher-200x300.webp" class="attachment-medium size-medium" alt="Zangerl und Larcher" srcset="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/09/Zangerl-und-Larcher-200x300.webp 200w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/09/Zangerl-und-Larcher.webp 533w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a>

<h2>Mehr als 25 Jahre lang ein ungelöstes Projekt</h2>
<h3>Déjà wird an den Kirchlispitzen eröffnet</h3>
<p class="isSelectedEnd">Déjà wurde 1992 von <strong>Andres Lietha und Michi Wyser</strong> an der Südwand der Kirchlispitzen eröffnet. Obwohl bereits damals große Teile der Route frei geklettert wurden, blieb die außergewöhnlich schwierige fünfte Seillänge ungelöst.</p>
<p class="isSelectedEnd">Larchers Verbindung zur Route begann mehr als ein Jahrzehnt später.</p>
<p class="isSelectedEnd">2015 lud <strong>Fabian Buhl</strong> ihn ein, das noch nicht frei gekletterte Projekt zu untersuchen. Zu diesem Zeitpunkt wussten die beiden nicht einmal, ob die Schlüsselstelle überhaupt frei kletterbar sein würde.</p>
<blockquote>
<p class="isSelectedEnd">„Es ist immer spannend, etwas auszuprobieren, das noch niemand geschafft hat“, erzählt Larcher. „Man weiß nicht, ob es möglich ist, und jeder Zug, den man frei klettern kann, fühlt sich wie ein kleines Geschenk an.“</p>
</blockquote>
<p class="isSelectedEnd">Nach einigen Tagen an der Route fanden Buhl und Larcher eine realistische Bewegungssequenz durch die schwierige Passage. Die Lösung war möglich – allerdings extrem hart, anhaltend schwer und außergewöhnlich hautraubend.</p>
<p class="isSelectedEnd">Larcher widmete sich anschließend anderen Projekten. Buhl arbeitete jedoch weiter an Déjà und schaffte 2019 schließlich die <strong>erste freie Begehung der Route</strong>. Damit löste er eines der am längsten offenen Projekte an der historischen Rätikon-Wand.</p>
<p class="isSelectedEnd">Sieben Jahre später kehrte Larcher zurück – diesmal gemeinsam mit Zangerl.</p>
<h2>„Wahrscheinlich die härteste Seillänge, die wir je versucht haben“</h2>
<p class="isSelectedEnd">Zangerl und Larcher begannen 2025, Déjà gemeinsam ernsthaft zu projektieren. Besonders die fünfte Seillänge hatte es ihnen angetan.</p>
<blockquote>
<p class="isSelectedEnd">„Es ist eine unglaublich einzigartige Seillänge – extrem schwer und bis zum Stand durchgehend anspruchsvoll“, sagt Zangerl. „Man kann fast überall stürzen. Wahrscheinlich ist es die härteste einzelne Seillänge, die wir jemals an einer Mehrseillängenroute versucht haben.“</p>
</blockquote>
<p class="isSelectedEnd">Das Duo verbrachte mehrere Tage damit, fast ausschließlich an der Schlüsselstelle zu arbeiten, bevor es in diesem Sommer an die Route zurückkehrte.</p>
<h3>Hitze und scharfe Griffe als zusätzliche Herausforderung</h3>
<p class="isSelectedEnd">Auch die Bedingungen machten das Projekt besonders anspruchsvoll.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die nach Süden ausgerichtete Wand wird im Sommer extrem heiß. Gleichzeitig besteht die Schlüsselstelle aus kleinen, messerscharfen Griffen. Während einer starken Hitzewelle in den Alpen hatten Zangerl und Larcher häufig nur wenige Versuche, bevor ihre Haut zu stark beansprucht war.</p>
<p class="isSelectedEnd">Um der Hitze auszuweichen, passten sie ihre Taktik an. Sie starteten entweder sehr früh am Morgen oder kletterten erst am späten Abend. Teilweise blieben sie bis kurz vor Mitternacht in der Wand.</p>
<p class="isSelectedEnd">Da die normale Zufahrtsstraße zum Grüscher Älpli unter der Woche wegen Wartungsarbeiten gesperrt war, näherten sie sich der Wand von österreichischer Seite mit E-Bikes.</p>
<blockquote>
<p class="isSelectedEnd">„Oft kamen wir erst um ein oder zwei Uhr morgens nach Hause“, erzählt Larcher. „Fast jeder Tag wurde zu einer kleinen Mission. Es fühlte sich wie echtes Abenteuerklettern an, obwohl die Wand normalerweise relativ leicht zugänglich ist.“</p>
</blockquote>
<h3>Auch nach der 8c+-Schlüsselseillänge bleibt Déjà anspruchsvoll</h3>
<p class="isSelectedEnd">Die mit 8c+ bewertete fünfte Seillänge ist zwar der offensichtliche Schlüssel der Route, doch die Schwierigkeiten sind damit noch lange nicht vorbei.</p>
<p class="isSelectedEnd">Weiter oben stellte sich Seillänge 11 als weiteres ernstes Hindernis heraus. Zangerl und Larcher schätzen deren Schwierigkeit auf etwa <strong>8b</strong>.</p>
<blockquote>
<p class="isSelectedEnd">„Es wird eigentlich nie wirklich leicht“, sagt Larcher. „Auch nach der Schlüsselstelle wartet noch viel Kletterei. Die letzte schwere Seillänge ist sehr anhaltend und endet mit einem schwierigen Boulder.“</p>
</blockquote>
<h2>Babsi Zangerl gelingt historische Begehung</h2>
<p class="isSelectedEnd">Nachdem Zangerl und Larcher die Route von unten nach oben ausgearbeitet und zusätzlich Zeit in die oberen Seillängen investiert hatten, waren sie bereit für den Durchstiegsversuch.</p>
<p class="isSelectedEnd">Beide wollten einen eigenen Versuch unternehmen, die komplette Route zu klettern. Deshalb sollte Zangerl den ersten Versuch machen.</p>
<h3>Der Durchstieg am 6. Juli</h3>
<p class="isSelectedEnd">Am <strong>6. Juli</strong> startete Zangerl ihren ersten vollständigen Ground-up-Versuch.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die Erwartungen waren zunächst nicht besonders hoch. Bis zu diesem Morgen war es ihr noch nie gelungen, die Schlüsselstelle sturzfrei zu klettern.</p>
<p class="isSelectedEnd">Beim ersten Versuch stürzte sie gegen Ende des ersten schwierigen Abschnitts der Seillänge. Beim zweiten Versuch beendete ein unerwartetes Abrutschen der Hand einen Versuch, der sich bis dahin noch stärker angefühlt hatte.</p>
<p class="isSelectedEnd">Beim dritten Versuch machte sich schließlich die Ermüdung bemerkbar.</p>
<blockquote>
<p class="isSelectedEnd">„Ich konnte spüren, dass nicht mehr viel im Tank war“, erinnert sie sich. „Aber irgendwie hat es gerade noch gereicht. Ich habe mich durch die gesamte Seillänge gekämpft.“</p>
</blockquote>
<p class="isSelectedEnd">Als sie den Stand erreichte, wich die Erleichterung schnell einer neuen Anspannung. Noch lag ein großer Teil der Route vor ihr und die Zeit lief.</p>
<p class="isSelectedEnd">Zangerl wusste, dass sie nun jede verbleibende Seillänge im ersten Versuch klettern musste – einschließlich der schwierigen elften Seillänge nahe dem oberen Wandbereich.</p>
<blockquote>
<p class="isSelectedEnd">„Nach der Schlüsselstelle war ich unglaublich glücklich, aber gleichzeitig wurde ich nervös“, sagt sie. „Ich wusste, dass noch ein langer Weg vor mir lag. Aber diese Seillänge zu schaffen, gab mir einen enormen Schub an Selbstvertrauen. Danach begann alles zu fließen.“</p>
</blockquote>
<p class="isSelectedEnd">Zangerl kletterte den restlichen Teil von Déjà ohne weiteren Sturz und erreichte den Gipfel.</p>
<p class="isSelectedEnd">Damit vollendete sie die Route im bevorzugten <strong>Rätikon-Stil des Duos: Ground-up, an einem einzigen Tag und jede Seillänge selbst vorsteigend.</strong></p>
<h3>Ein besonderer Erfolg nach einer Verletzungspause</h3>
<p class="isSelectedEnd">Die Begehung hatte für Zangerl eine zusätzliche Bedeutung. Ende 2025 hatte sie sich eine Rückenverletzung zugezogen und war anschließend längere Zeit vom harten Klettern entfernt.</p>
<blockquote>
<p class="isSelectedEnd">„Nach einer so langen Verletzungspause hat mir diese Route sehr viel bedeutet“, sagt Zangerl. „Es ging nicht nur um die Schwierigkeit. Es fühlte sich wie ein echtes Comeback an.“</p>
</blockquote>
<p class="isSelectedEnd">Ihre Begehung war die <strong>zweite freie Begehung von Déjà</strong>, die erste weibliche Begehung und gilt nach aktuellem Kenntnisstand als erste dokumentierte weibliche Begehung einer Mehrseillängenroute im Schwierigkeitsgrad 8c+.</p>
<h2>Ein historischer Vergleich mit Jenny Lavarda</h2>
<p class="isSelectedEnd">Bei dieser historischen Einordnung gibt es allerdings einen wichtigen Hinweis.</p>
<p class="isSelectedEnd">2009 gelang der Italienerin <strong>Jenny Lavarda</strong> die erste weibliche Begehung von <em>Solo per vecchi guerrieri</em> in den Dolomiten. Die Schlüsselstelle dieser Mehrseillängenroute wurde damals mit <strong>8c+/9a</strong> bewertet.</p>
<p class="isSelectedEnd">Spätere Wiederholer schlugen für diese Passage jedoch deutlich niedrigere Bewertungen vor – zuletzt wurde etwa <strong>8b+ </strong>genannt.</p>
<p class="isSelectedEnd">Ausgehend von den aktuell den jeweiligen Routen zugeordneten Bewertungen gilt Zangerls Begehung von Déjà deshalb als <strong>erste dokumentierte weibliche Begehung einer Mehrseillängenroute mit der Bewertung 8c+</strong>.</p>
<h2>Jacopo Larcher gelingt die dritte freie Begehung</h2>
<p class="isSelectedEnd">Wenige Tage später kehrten Zangerl und Larcher erneut an die Wand zurück. Dieses Mal wurden die Rollen getauscht: <strong>Larcher sollte jede Seillänge vorsteigen, während Zangerl sicherte.</strong></p>
<p class="isSelectedEnd">Obwohl Larcher nach einer langen Woche beim Routensetzen für einen Kletterwettbewerb müde war und sich Sorgen über die hohen Temperaturen machte, fand er schnell besser in die Route als erwartet.</p>
<blockquote>
<p class="isSelectedEnd">„Am Anfang war ich nervös und meine Erwartungen waren ziemlich niedrig“, sagt er. „Aber sobald ich mit dem Klettern begonnen hatte, änderte sich alles. Ich fühlte mich entspannt, schnell und selbstbewusst.“</p>
</blockquote>
<p class="isSelectedEnd">Eine Wolkendecke sorgte dafür, dass große Teile der Südwand im Schatten lagen. Larcher kam schnell durch die Route – einschließlich der 8c+-Schlüsselstelle.</p>
<p class="isSelectedEnd">Er kletterte <strong>jede Seillänge ohne Sturz</strong> und stand bereits um 11:30 Uhr gemeinsam mit Zangerl zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage auf dem Gipfel.</p>
<p class="isSelectedEnd">Beide Athleten waren stolz darauf, die Route jeweils bei ihrem ersten Redpoint-Versuch vollständig frei geklettert zu haben.</p>
<blockquote>
<p class="isSelectedEnd">„Gemeinsam oben zu stehen, nachdem wir beide Déjà geklettert hatten, war etwas ganz Besonderes“, sagt Larcher. „Es ging nicht nur um die Route selbst, sondern um das gesamte Abenteuer, das wir auf dem Weg dorthin erlebt hatten.“</p>
</blockquote>
<h2>Déjà wird zum Höhepunkt einer besonderen Rätikon-Partnerschaft</h2>
<p class="isSelectedEnd">Für Zangerl und Larcher ist Déjà ein weiterer großer Rätikon-Meilenstein in einer Partnerschaft, die zunehmend mit einigen der schwierigsten Routen des Massivs verbunden ist.</p>
<p class="isSelectedEnd">Doch Déjà nimmt eine besondere Stellung ein.</p>
<p class="isSelectedEnd">Ein Projekt, das Larcher erstmals vor mehr als zehn Jahren erkundet hatte, schließt sich nun mit der gemeinsamen Begehung mit seiner Kletterpartnerin. Und das ausgerechnet in den Bergen, die beide als ihre Heimat betrachten.</p>
<h3>Film über das Déjà-Abenteuer</h3>
<p>Ein Kurzfilm, der das gemeinsame Abenteuer von Babsi Zangerl und Jacopo Larcher an Déjà dokumentiert, ist ab sofort auf dem <strong>YouTube-Kanal von La Sportiva</strong> zu sehen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://climax-magazine.com/top-news/babsi-zangerl-und-jacopo-larcher-wiederholen-deja-8c/">Babsi Zangerl und Jacopo Larcher wiederholen Déjà (8c+)</a> erschien zuerst auf <a href="https://climax-magazine.com">Klettern, Bouldern, Alpinismus, Videos. Skitouren</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aleksandra Taistra gelingt spektakuläres Free Solo auf Sardinien</title>
		<link>https://climax-magazine.com/top-news/aleksandra-taistra-gelingt-spektakulaeres-free-solo-auf-sardinien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[climax_mag]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2026 08:46:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klettern]]></category>
		<category><![CDATA[Top News]]></category>
		<category><![CDATA[Aleksandra Taistra]]></category>
		<category><![CDATA[Alfredo Alfredo]]></category>
		<category><![CDATA[Dorgali]]></category>
		<category><![CDATA[Free-Solo]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrseillängenroute]]></category>
		<category><![CDATA[Monte Oddeu]]></category>
		<category><![CDATA[Sardinien]]></category>
		<category><![CDATA[Sportklettern]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://climax-magazine.com/?p=4339</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die polnische Kletterin Aleksandra „Ola“ Taistra hat am 3. Mai eine rund 200 Meter lange Route am Monte Oddeu auf Sardinien ohne Seil durchstiegen. Für die sechs Seillängen von „Alfredo Alfredo“ benötigte die 44-Jährige zwischen vier und fünf Stunden. Die Route erreicht 7a und zählt damit zu den anspruchsvollsten bekannten Free Solos einer Frau. 200 &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://climax-magazine.com/top-news/aleksandra-taistra-gelingt-spektakulaeres-free-solo-auf-sardinien/">Aleksandra Taistra gelingt spektakuläres Free Solo auf Sardinien</a> erschien zuerst auf <a href="https://climax-magazine.com">Klettern, Bouldern, Alpinismus, Videos. Skitouren</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="isSelectedEnd">Die polnische Kletterin Aleksandra „Ola“ Taistra hat am 3. Mai eine rund 200 Meter lange Route am Monte Oddeu auf Sardinien ohne Seil durchstiegen. Für die sechs Seillängen von „Alfredo Alfredo“ benötigte die 44-Jährige zwischen vier und fünf Stunden. Die Route erreicht 7a und zählt damit zu den anspruchsvollsten bekannten Free Solos einer Frau.</p>
<h2>200 Meter ohne Sicherung</h2>
<p class="isSelectedEnd">„Alfredo Alfredo“ führt durch die Ostwand des Monte Oddeu bei Dorgali. Die Route kombiniert Risse, Verschneidungen und kurze steile Passagen. Die Schlüsselstelle liegt bei 7a, der obligatorische Schwierigkeitsgrad bei 6a.</p>
<p class="isSelectedEnd">Besonders bemerkenswert: Nicht die schwierigste Passage beschäftigte Taistra am meisten. Ihre größte Unsicherheit war eine <strong>6c+-Seillänge</strong> mit einem flachen Riss. Bei einem ersten Versuch hatte sie deshalb sogar Zweifel, ob ein Free Solo der Route sinnvoll sei.</p>
<h2>Eine Nachbarroute half beim Projekt</h2>
<p class="isSelectedEnd">Statt „Alfredo Alfredo“ weiter zu forcieren, kletterte Taistra zunächst die benachbarte „La Nostra Svizzera“ (6c, 240 m) ebenfalls ohne Seil. Die erfolgreiche Begehung gab ihr offenbar das nötige Vertrauen zurück.</p>
<p class="isSelectedEnd">Anschließend wartete sie auf passende Bedingungen. Die Wand liegt bis zum Nachmittag in der Sonne, später kann Feuchtigkeit zum Problem werden. Für die Vorbereitung setzte Taistra zudem auf Toprope-Solo-Training und einfachere Free Solos.</p>
<h2>Kein Interesse an Rekorden</h2>
<p class="isSelectedEnd">In ihrem Rucksack hatte Taistra lediglich Wasser, ein Gel und eine Powerbank. Damit konnte sie beim Klettern Musik hören – ruhige Stücke zur Konzentration, härtere Songs für zusätzliche Motivation. Ihre Freundin Aneta Starzyńska begleitete sie und dokumentierte den Durchstieg.</p>
<p class="isSelectedEnd">Historisch ist die Begehung schwer einzuordnen. Namen wie Catherine Destivelle, Steph Davis und Brette Harrington stehen ebenfalls für außergewöhnliche Free Solos. Nach Schwierigkeit könnte Taistras Durchstieg zu den härtesten einer Frau zählen.</p>
<p>Mit solchen Ranglisten kann die Polin allerdings wenig anfangen. Für sie ist jede seilfreie Begehung eine enorme Herausforderung und kein Wettbewerb.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://climax-magazine.com/top-news/aleksandra-taistra-gelingt-spektakulaeres-free-solo-auf-sardinien/">Aleksandra Taistra gelingt spektakuläres Free Solo auf Sardinien</a> erschien zuerst auf <a href="https://climax-magazine.com">Klettern, Bouldern, Alpinismus, Videos. Skitouren</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lara Neumeier vollendet die Alpine Trilogy als erste Frau innerhalb eines Jahres</title>
		<link>https://climax-magazine.com/top-news/lara-neumeier-vollendet-die-alpine-trilogy-als-erste-frau-innerhalb-eines-jahres/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[climax_mag]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 18:15:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Top News]]></category>
		<category><![CDATA[Alpine Trilogy]]></category>
		<category><![CDATA[Alpinklettern]]></category>
		<category><![CDATA[Des Kaisers Neue Kleider]]></category>
		<category><![CDATA[End of Silence]]></category>
		<category><![CDATA[Kletternews]]></category>
		<category><![CDATA[Lara Neumeier]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrseillängenroute]]></category>
		<category><![CDATA[Michi Wohlleben]]></category>
		<category><![CDATA[Silbergeier]]></category>
		<category><![CDATA[Wilder Kaiser]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://climax-magazine.com/?p=3993</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die deutsche Spitzenkletterin Lara Neumeier hat einen historischen Meilenstein im Alpinklettern erreicht. Mit ihrer erfolgreichen Begehung von „Des Kaisers Neue Kleider“ im Wilden Kaiser in Österreich komplettierte sie die legendäre Alpine Trilogy und wurde zur ersten Frau, die alle drei Routen innerhalb eines Jahres klettern konnte. Historischer Erfolg im Wilden Kaiser Am 4. Juni 2026 &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://climax-magazine.com/top-news/lara-neumeier-vollendet-die-alpine-trilogy-als-erste-frau-innerhalb-eines-jahres/">Lara Neumeier vollendet die Alpine Trilogy als erste Frau innerhalb eines Jahres</a> erschien zuerst auf <a href="https://climax-magazine.com">Klettern, Bouldern, Alpinismus, Videos. Skitouren</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="isSelectedEnd">Die deutsche Spitzenkletterin Lara Neumeier hat einen historischen Meilenstein im Alpinklettern erreicht. Mit ihrer erfolgreichen Begehung von „Des Kaisers Neue Kleider“ im Wilden Kaiser in Österreich komplettierte sie die legendäre Alpine Trilogy und wurde zur ersten Frau, die alle drei Routen innerhalb eines Jahres klettern konnte.</p>
<h2>Historischer Erfolg im Wilden Kaiser</h2>
<p class="isSelectedEnd">Am 4. Juni 2026 gelang Lara Neumeier der lang ersehnte Durchstieg von „Des Kaisers Neue Kleider“. Die Route zählt zu den anspruchsvollsten Mehrseillängenrouten Europas und bildet gemeinsam mit „Silbergeier“ und „End of Silence“ die berühmte Alpine Trilogy.</p>
<p class="isSelectedEnd">Während des erfolgreichen Versuchs wurde Neumeier von ihrem langjährigen Kletterpartner Michi Wohlleben gesichert. Insgesamt investierte sie zwölf Klettertage zwischen Herbst 2025 und Frühjahr 2026 in die Route.</p>

<a title="Lara Neumeier Des Kaisers neue Kleider 1"  href='https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/06/Lara-Neumeier-Des-Kaisers-neue-Kleider_1.webp'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="200" src="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/06/Lara-Neumeier-Des-Kaisers-neue-Kleider_1-300x200.webp" class="attachment-medium size-medium" alt="Lara Neumeier Des Kaisers neue Kleider 1" srcset="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/06/Lara-Neumeier-Des-Kaisers-neue-Kleider_1-300x200.webp 300w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/06/Lara-Neumeier-Des-Kaisers-neue-Kleider_1-768x512.webp 768w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/06/Lara-Neumeier-Des-Kaisers-neue-Kleider_1-600x400.webp 600w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/06/Lara-Neumeier-Des-Kaisers-neue-Kleider_1.webp 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>
<a title="Lara Neumeier Des Kaisers neue Kleider"  href='https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/06/Lara-Neumeier-Des-Kaisers-neue-Kleider.webp'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="200" src="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/06/Lara-Neumeier-Des-Kaisers-neue-Kleider-300x200.webp" class="attachment-medium size-medium" alt="Lara Neumeier Des Kaisers neue Kleider" srcset="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/06/Lara-Neumeier-Des-Kaisers-neue-Kleider-300x200.webp 300w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/06/Lara-Neumeier-Des-Kaisers-neue-Kleider-768x512.webp 768w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/06/Lara-Neumeier-Des-Kaisers-neue-Kleider-600x400.webp 600w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/06/Lara-Neumeier-Des-Kaisers-neue-Kleider.webp 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>
<a title="Lara Neumeier Silbergeier"  href='https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/06/Lara-Neumeier-Silbergeier.webp'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="200" src="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/06/Lara-Neumeier-Silbergeier-300x200.webp" class="attachment-medium size-medium" alt="Lara Neumeier Silbergeier" srcset="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/06/Lara-Neumeier-Silbergeier-300x200.webp 300w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/06/Lara-Neumeier-Silbergeier-768x512.webp 768w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/06/Lara-Neumeier-Silbergeier-600x400.webp 600w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/06/Lara-Neumeier-Silbergeier.webp 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>
<a title="Lara Neumeier"  href='https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/06/Lara-Neumeier.webp'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="200" src="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/06/Lara-Neumeier-300x200.webp" class="attachment-medium size-medium" alt="Lara Neumeier" srcset="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/06/Lara-Neumeier-300x200.webp 300w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/06/Lara-Neumeier-768x512.webp 768w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/06/Lara-Neumeier-600x400.webp 600w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2026/06/Lara-Neumeier.webp 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>

<h2>Was ist die Alpine Trilogy?</h2>
<p class="isSelectedEnd">Die Alpine Trilogy gilt als eine der prestigeträchtigsten Herausforderungen im alpinen Sportklettern. Die drei Routen stehen für höchste technische Schwierigkeit, enorme Ausdaueranforderungen und starke mentale Belastung.</p>
<h3>Silbergeier im Schweizer Rätikon</h3>
<p class="isSelectedEnd">Der von Beat Kammerlander erschlossene Silbergeier zählt zu den bekanntesten Testpieces des alpinen Sportkletterns. Die Route fordert präzise Klettertechnik und konstante Leistung über mehrere Seillängen.</p>
<h3>End of Silence in den Berchtesgadener Alpen</h3>
<p class="isSelectedEnd">End of Silence gilt als Deutschlands berühmteste schwere Mehrseillängenroute. Vor allem die steilen und athletischen Passagen machen sie zu einer echten Herausforderung.</p>
<h3>Des Kaisers Neue Kleider im Wilden Kaiser</h3>
<p class="isSelectedEnd">Die Route im Wilden Kaiser verbindet extreme Schwierigkeiten mit alpinem Charakter. Besonders die anspruchsvolle Schlussseillänge verlangt perfekte Körperspannung und höchste Konzentration.</p>
<h2>Der Weg zur Vollendung der Trilogy</h2>
<p class="isSelectedEnd">Am 10. Juni 2025 gelang Lara Neumeier die Begehung des Silbergeiers. Nur wenige Monate später folgte am 26. August 2025 der Erfolg an End of Silence.</p>
<p class="isSelectedEnd">Mit dem Durchstieg von Des Kaisers Neue Kleider am 4. Juni 2026 schloss sie ihr ambitioniertes Projekt erfolgreich ab und sicherte sich einen Platz in den Geschichtsbüchern des Alpinkletterns.</p>
<h2>Rückschläge, Winterpause und Neustart</h2>
<p class="isSelectedEnd">Nach den Erfolgen im Frühjahr und Sommer 2025 konzentrierte sich Neumeier auf die finale Route der Trilogy. Bereits im Herbst arbeitete sie intensiv an Des Kaisers Neue Kleider und hoffte, das Projekt noch vor Jahresende abzuschließen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die Wetterbedingungen machten ihr jedoch einen Strich durch die Rechnung. Schnee, kalte Temperaturen und kurze Tage verhinderten ernsthafte Versuche. Schließlich entschied sie sich, das Projekt auf das Frühjahr 2026 zu verschieben.</p>
<p class="isSelectedEnd">Nach einer Erholungspause in Nicaragua kehrte sie im Januar mit klarem Fokus auf ihr großes Ziel ins Training zurück.</p>
<h2>Schwierige Bedingungen vor dem Durchbruch</h2>
<p class="isSelectedEnd">Ende Mai 2026 verbesserten sich die Bedingungen am Wilden Kaiser. Dennoch erschwerten frischer Schnee, Regen und niedrige Temperaturen die ersten Vorbereitungstage.</p>
<p class="isSelectedEnd">Erst nach mehreren Tagen konnte Neumeier die entscheidenden Seillängen unter guten Bedingungen klettern. Besonders die letzte Schlüsselstelle blieb dabei lange die große Unbekannte.</p>
<h2>Ein Rückschlag vor dem Erfolg</h2>
<p class="isSelectedEnd">Bei ihrem ersten vollständigen Versuch vom Einstieg aus kletterte Neumeier souverän bis zur letzten Crux. Dort stürzte sie jedoch in der oberen 8b+-Passage.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die vorangegangenen Seillängen hatten zu viel Kraft gekostet, sodass die notwendige Körperspannung für die Schlusssequenz fehlte. Dennoch stellte der Versuch einen wichtigen Fortschritt dar und bestätigte ihre Chancen auf den Gesamterfolg.</p>
<h2>Lara Neumeier setzt ein Zeichen im Frauenklettern</h2>
<p class="isSelectedEnd">Mit der Vollendung der Alpine Trilogy unterstreicht Lara Neumeier ihre Position als eine der stärksten Alpinkletterinnen ihrer Generation. Ihr Erfolg zeigt eindrucksvoll, wie sich technische Exzellenz, Ausdauer und mentale Stärke im modernen Alpinklettern vereinen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die Begehung von Des Kaisers Neue Kleider markiert nicht nur den Abschluss eines persönlichen Projekts, sondern auch einen bedeutenden Moment in der Geschichte des Frauenkletterns.</p>
<h2>Fakten zur Alpine Trilogy</h2>
<ul data-spread="false">
<li>Silbergeier (Schweiz) – erfolgreich geklettert am 10. Juni 2025</li>
<li>End of Silence (Deutschland) – erfolgreich geklettert am 26. August 2025</li>
<li>Des Kaisers Neue Kleider (Österreich) – erfolgreich geklettert am 4. Juni 2026</li>
<li>Erste Frau mit Abschluss der Alpine Trilogy innerhalb eines Jahres</li>
<li>Zweite Frau überhaupt mit erfolgreicher Vollendung der Alpine Trilogy</li>
<li>Zwölf Klettertage an Des Kaisers Neue Kleider zwischen Herbst 2025 und Frühjahr 2026</li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://climax-magazine.com/top-news/lara-neumeier-vollendet-die-alpine-trilogy-als-erste-frau-innerhalb-eines-jahres/">Lara Neumeier vollendet die Alpine Trilogy als erste Frau innerhalb eines Jahres</a> erschien zuerst auf <a href="https://climax-magazine.com">Klettern, Bouldern, Alpinismus, Videos. Skitouren</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Matilda Söderlund klettert Spomin (8c) – Historische Begehung in Paklenica</title>
		<link>https://climax-magazine.com/top-news/matilda-soederlund-klettert-spomin-8c-historische-begehung-in-paklenica/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[climax_mag]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Dec 2025 06:25:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Top News]]></category>
		<category><![CDATA[Adam Ondra]]></category>
		<category><![CDATA[Anica Kuk]]></category>
		<category><![CDATA[Arc’teryx]]></category>
		<category><![CDATA[Big Wall Climbing]]></category>
		<category><![CDATA[Climax Magazine]]></category>
		<category><![CDATA[Klettern Kroatien]]></category>
		<category><![CDATA[Luka Krajnc]]></category>
		<category><![CDATA[Matilda Söderlund]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrseillängenroute]]></category>
		<category><![CDATA[Paklenica]]></category>
		<category><![CDATA[Spomin 8c]]></category>
		<category><![CDATA[Sportklettern]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://climax-magazine.com/?p=3039</guid>

					<description><![CDATA[<p>Matilda Söderlund schreibt Klettergeschichte in Kroatien Die schwedische Profikletterin Matilda Söderlund hat im November eine beeindruckende Leistung vollbracht: Als erste Frau wiederholte sie die 350 Meter lange Mehrseillängenroute Spomin (8c) im Nationalpark Paklenica in Kroatien. Die Route verläuft an der steilen Nordwand des Anica Kuk und besteht aus zehn Seillängen, darunter vier extrem anspruchsvolle Längen &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://climax-magazine.com/top-news/matilda-soederlund-klettert-spomin-8c-historische-begehung-in-paklenica/">Matilda Söderlund klettert Spomin (8c) – Historische Begehung in Paklenica</a> erschien zuerst auf <a href="https://climax-magazine.com">Klettern, Bouldern, Alpinismus, Videos. Skitouren</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 data-start="444" data-end="504">Matilda Söderlund schreibt Klettergeschichte in Kroatien</h3>
<p data-start="506" data-end="749">Die schwedische Profikletterin <strong data-start="537" data-end="558">Matilda Söderlund</strong> hat im November eine beeindruckende Leistung vollbracht: Als <strong data-start="620" data-end="634">erste Frau</strong> wiederholte sie die <strong data-start="655" data-end="706">350 Meter lange Mehrseillängenroute Spomin (8c)</strong> im <strong data-start="710" data-end="736">Nationalpark Paklenica</strong> in Kroatien.</p>
<p data-start="751" data-end="1019">Die Route verläuft an der steilen <strong data-start="785" data-end="811">Nordwand des Anica Kuk</strong> und besteht aus <strong data-start="828" data-end="847">zehn Seillängen</strong>, darunter vier extrem anspruchsvolle Längen mit den Schwierigkeitsgraden <strong data-start="921" data-end="945">8a+, 8c, 8b+ und 8b+</strong>. Spomin gilt als eine der <strong data-start="972" data-end="1018">schwierigsten Mehrseillängenrouten Europas</strong>.</p>
<p data-start="1021" data-end="1220">Erstbegeher der Route war <strong data-start="1047" data-end="1062">Luka Krajnc</strong> im Jahr 2017. Internationale Aufmerksamkeit erlangte Spomin 2018, als <strong data-start="1133" data-end="1147">Adam Ondra</strong> die Route onsight kletterte – ein Meilenstein im modernen Alpinklettern.</p>
<p data-start="1222" data-end="1444">Für Söderlund ist Spomin bereits die <strong data-start="1259" data-end="1300">zweite Mehrseillängenroute im Grad 8c</strong>. 2022 gelang ihr gemeinsam mit <strong data-start="1332" data-end="1351">Sasha DiGiulian</strong> und <strong data-start="1356" data-end="1377">Brette Harrington</strong> die Begehung der legendären Route <strong data-start="1412" data-end="1432">Rayu (8c, 610 m)</strong> in Spanien.</p>

<a title="Matilda Söderlund klettert Spomin 8c 01 | ©William Hamilton"  href='https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/12/Matilda-Soederlund-klettert-Spomin-8c_01-©William-Hamilton.webp'><img loading="lazy" decoding="async" width="225" height="300" src="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/12/Matilda-Soederlund-klettert-Spomin-8c_01-©William-Hamilton-225x300.webp" class="attachment-medium size-medium" alt="Matilda Söderlund klettert Spomin 8c 01 | ©William Hamilton" srcset="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/12/Matilda-Soederlund-klettert-Spomin-8c_01-©William-Hamilton-225x300.webp 225w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/12/Matilda-Soederlund-klettert-Spomin-8c_01-©William-Hamilton.webp 600w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a>
<a title="Matilda Söderlund klettert Spomin 8c 02 | ©William Hamilton"  href='https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/12/Matilda-Soederlund-klettert-Spomin-8c_02-©William-Hamilton.webp'><img loading="lazy" decoding="async" width="200" height="300" src="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/12/Matilda-Soederlund-klettert-Spomin-8c_02-©William-Hamilton-200x300.webp" class="attachment-medium size-medium" alt="Matilda Söderlund klettert Spomin 8c 02 | ©William Hamilton" srcset="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/12/Matilda-Soederlund-klettert-Spomin-8c_02-©William-Hamilton-200x300.webp 200w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/12/Matilda-Soederlund-klettert-Spomin-8c_02-©William-Hamilton.webp 533w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a>
<a title="Matilda Söderlund klettert Spomin 8c 03 | ©William Hamilton"  href='https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/12/Matilda-Soederlund-klettert-Spomin-8c_03-©William-Hamilton.webp'><img loading="lazy" decoding="async" width="200" height="300" src="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/12/Matilda-Soederlund-klettert-Spomin-8c_03-©William-Hamilton-200x300.webp" class="attachment-medium size-medium" alt="Matilda Söderlund klettert Spomin 8c 03 | ©William Hamilton" srcset="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/12/Matilda-Soederlund-klettert-Spomin-8c_03-©William-Hamilton-200x300.webp 200w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/12/Matilda-Soederlund-klettert-Spomin-8c_03-©William-Hamilton.webp 533w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a>

<hr data-start="1446" data-end="1449" />
<h3 data-start="1451" data-end="1477">Über Matilda Söderlund</h3>
<p data-start="1479" data-end="1825"><strong data-start="1479" data-end="1500">Matilda Söderlund</strong>, geboren 1992, ist eine schwedische Profikletterin aus Saltsjöbaden bei Stockholm. Bereits mit elf Jahren begann sie mit dem Klettern und stand nur drei Monate später bei den schwedischen Jugendmeisterschaften auf dem Podium. Mit 20 Jahren erreichte sie als <strong data-start="1759" data-end="1777">erste Schwedin</strong> ein Finale bei den <strong data-start="1797" data-end="1824">World Games im Klettern</strong>.</p>
<p data-start="1827" data-end="2132">Nach ihrem Abschluss an der <strong data-start="1855" data-end="1888">Stockholm School of Economics</strong> im Jahr 2017 verlagerte sie ihren Fokus vom Wettkampfklettern auf <strong data-start="1955" data-end="2011">Sportklettern, Big Wall Climbing und alpine Projekte</strong>. 2019 kletterte sie <strong data-start="2032" data-end="2060">The Elder Statesman (9a)</strong> in Deutschland – als erste Skandinavierin in diesem Schwierigkeitsgrad.</p>
<p data-start="2134" data-end="2331">Neben dem Klettern ist Söderlund <strong data-start="2167" data-end="2213">Mitgründerin der Kletterhallen-Kette Moumo</strong> in Stockholm. Aktuell arbeitet sie an ihrer <strong data-start="2258" data-end="2275">Autobiografie</strong> und plant weitere anspruchsvolle alpine Unternehmungen.</p>
<hr data-start="2333" data-end="2336" />
<h3 data-start="2338" data-end="2356">Über Arc’teryx</h3>
<p data-start="2358" data-end="2778"><strong data-start="2358" data-end="2371">Arc’teryx</strong> ist ein kanadisches Outdoor-Unternehmen mit Sitz in den Coast Mountains. Der Designprozess ist fest in der realen Anwendung verankert und fokussiert sich auf <strong data-start="2530" data-end="2594">Langlebigkeit, Funktionalität und kompromisslose Performance</strong>. Arc’teryx-Produkte sind weltweit in über <strong data-start="2637" data-end="2662">2.400 Verkaufsstellen</strong> erhältlich. Durch minimalistisches, durchdachtes Design entstehen Lösungen, die das Leben in den Bergen bereichern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://climax-magazine.com/top-news/matilda-soederlund-klettert-spomin-8c-historische-begehung-in-paklenica/">Matilda Söderlund klettert Spomin (8c) – Historische Begehung in Paklenica</a> erschien zuerst auf <a href="https://climax-magazine.com">Klettern, Bouldern, Alpinismus, Videos. Skitouren</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
