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	<title>Simon Gietl Archive - Klettern, Bouldern, Alpinismus, Videos. Skitouren</title>
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	<description>Magazin zum Thema Klettern, Bouldern, Bergsport, Skitouren und Freeriden</description>
	<lastBuildDate>Tue, 02 Dec 2025 14:51:00 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Simon Gietl Archive - Klettern, Bouldern, Alpinismus, Videos. Skitouren</title>
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		<title>Lumina am Wildgall: Simon Gietls erfolgreiche Rotpunkt-Begehung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[climax_mag]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Dec 2025 09:47:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alpinismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Alpinklettern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Südtiroler Alpinist Simon Gietl hat gemeinsam mit Ines Papert seine Solo-Erstbegehung „Lumina“ am Wildgall am 10. November 2025 erfolgreich geklettert. Die anspruchsvolle Route, die Gietl am 12. April 2025 eröffnete, wurde komplett ohne Bohrhaken eingerichtet und von den beiden mit Schwierigkeitsgrad M8- bewertet. Simon Gietl und Ines Pappert klettern Lumina am Wildgall „Es freute &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="607" data-end="970"><strong>Der Südtiroler Alpinist Simon Gietl hat gemeinsam mit Ines Papert seine Solo-Erstbegehung „Lumina“ am Wildgall am 10. November 2025 erfolgreich geklettert. Die anspruchsvolle Route, die Gietl am 12. April 2025 eröffnete, wurde komplett ohne Bohrhaken eingerichtet und von den beiden mit Schwierigkeitsgrad M8- bewertet.</strong></p>
<h1 data-start="607" data-end="970">Simon Gietl und Ines Pappert klettern Lumina am Wildgall</h1>
<p data-start="972" data-end="1109">„Es freute mich sehr, dass Ines mich unterstützt und motiviert hat, mich zu begleiten“, erklärte Gietl nach der erfolgreichen Begehung.</p>
<p data-start="1111" data-end="1420">Die Route führt durch die wilde, raue und ausgesetzte Umgebung des <strong data-start="1178" data-end="1191">Wildgalls</strong>, einem der markantesten Gipfel der <strong data-start="1227" data-end="1249">Rieserfernergruppe</strong>. Gleichzeitig gilt der Berg als <strong data-start="1282" data-end="1305">Mixed-Klettergebiet</strong> mit abwechslungsreicher alpiner Kletterei, das ambitionierten Alpinisten eine herausfordernde Spielwiese bietet.</p>
<p data-start="1422" data-end="1776"><strong data-start="1422" data-end="1432">Lumina</strong> kombiniert überwiegend festen Fels mit stellenweise brüchigen Passagen, typischen Risssystemen und einigen losen Blöcken. Während der Solo-Eröffnung nutzte Gietl lediglich drei Haken und einen Pecker, die in der Linie belassen wurden. Für Wiederholer empfiehlt er zwei Serien <strong data-start="1709" data-end="1723">Totem Cams</strong>, kleine <strong data-start="1732" data-end="1746">Micro-Cams</strong> sowie einen <strong data-start="1759" data-end="1773">3er-Friend</strong>.</p>
<p data-start="1778" data-end="2153">Die Tour verlangt umfassende <strong data-start="1807" data-end="1827">alpine Erfahrung</strong> und ein sorgfältiges Einschätzen der Bedingungen. Aufgrund der ausgeprägten <strong data-start="1904" data-end="1925">Steinschlaggefahr</strong> ist ein Einstieg nur bei klaren, kalten Verhältnissen empfehlenswert. Wer diese anspruchsvollen Rahmenbedingungen berücksichtigt, wird mit der <strong data-start="2069" data-end="2092">epischen Besteigung</strong> eines der wildesten Gipfel der Rieserfernergruppe belohnt.</p>
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		<title>Erstbegehung am Heiligkreuzkofel von Gietl &#038; Huber</title>
		<link>https://climax-magazine.com/top-news/erstbegehung-am-heiligkreuzkofel-von-gietl-huber/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[climax_mag]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 04:17:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klettern]]></category>
		<category><![CDATA[Top News]]></category>
		<category><![CDATA[Alex Huber]]></category>
		<category><![CDATA[Dolomiten]]></category>
		<category><![CDATA[Simon Gietl]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 13. und 14. Juli 2025 gelang Alexander Huber und Simon Gietl eine neue Erstbegehung am Heiligkreuzkofel in den Dolomiten. Die Route „APassionata“ erschließt einen direkten Einstieg zur bestehenden Linie „Loss lei heb schun“, die 2003 von Heli Gargitter und Renato Botte eröffnet wurde. Die Neutour folgt einer markanten, überhängenden Wandpassage, die bislang unberührt geblieben &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://climax-magazine.com/top-news/erstbegehung-am-heiligkreuzkofel-von-gietl-huber/">Erstbegehung am Heiligkreuzkofel von Gietl &#038; Huber</a> erschien zuerst auf <a href="https://climax-magazine.com">Klettern, Bouldern, Alpinismus, Videos. Skitouren</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 13. und 14. Juli 2025 gelang Alexander Huber und Simon Gietl eine neue Erstbegehung am Heiligkreuzkofel in den Dolomiten. Die Route „APassionata“ erschließt einen direkten Einstieg zur bestehenden Linie „Loss lei heb schun“, die 2003 von Heli Gargitter und Renato Botte eröffnet wurde. Die Neutour folgt einer markanten, überhängenden Wandpassage, die bislang unberührt geblieben war – eine der letzten offensichtlichen Linien in diesem Wandbereich.</strong></p>
<h1>APassionata (9+) am Heiligkreuzkofel &#8211; Bohrhakenfreie Erstbegung</h1>
<p>Bereits Jahre zuvor hatten Heli Gargitter und Pauli Trenkwalder versucht, diese Linie anzugehen. Nach einer gründlichen Abseilaktion entlang der möglichen Route kamen sie jedoch zu dem Schluss, dass ein Durchstieg ohne Bohrhaken nicht realistisch für sie sei. Die Wand erschien in diesem Abschnitt zu glatt, zu abweisend – eine freie Kletterei unter Verzicht auf Bohrhaken schien aus damaliger Sicht unmöglich. Aus Respekt vor der Wand und in Übereinstimmung mit ihrer ethischen Haltung ließen sie das Projekt bewusst unberührt.</p>
<figure id="attachment_2549" aria-describedby="caption-attachment-2549" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-2549 size-full" src="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/alex-huber.webp" alt="Alex Huber in APassionata" width="800" height="533" srcset="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/alex-huber.webp 800w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/alex-huber-300x200.webp 300w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/alex-huber-768x512.webp 768w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/alex-huber-600x400.webp 600w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-2549" class="wp-caption-text">©Felix Pub</figcaption></figure>
<p>Gietl und Huber nahmen die Herausforderung mit viel Entschlossenheit und Konsequenz an. Ihnen gelang es, die Linie im klassischen Stil von unten zu erschließen – vollständig ohne Bohrhaken. Die Route wurde technisch und teils frei eröffnet, wobei sie den logischen Verlauf durch den überhängenden, kompakten Fels suchten. Im oberen Bereich verbindet sich die Linie mit der Originalroute von 2003.</p>
<p>Ein erster Versuch der Rotpunktbegehung am 15. August musste wegen einer Verletzung von Simon Gietl abgebrochen werden. Anfang August 2025 starteten sie einen neuen Anlauf. Einen Tag wurde Simon von seinem langjährigen Freund Andrea Oberbacher begleitet wo er die Schlüsselseillänge aus gecheckt. Eine Woche später waren sie zusammen in der Wand und Simon konnte dabei von der  Schlüsselseilänge bis zum Austieg alles rotpunkt klettern. Das Ziel von den beiden Alpinisten war es aber gemeinsam die Linie zu klettern. Am 25. August schließlich gelang Huber und Gietl die vollständige Rotpunktbegehung der gesamten Route.</p>

<a title="gietl 1"  href='https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/gietl_1.webp'><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/gietl_1-150x150.webp" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="gietl 1" srcset="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/gietl_1-150x150.webp 150w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/gietl_1-300x300.webp 300w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/gietl_1-100x100.webp 100w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a title="gietl 2"  href='https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/gietl_2.webp'><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/gietl_2-150x150.webp" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="gietl 2" srcset="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/gietl_2-150x150.webp 150w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/gietl_2-300x300.webp 300w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/gietl_2-100x100.webp 100w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a title="gietl huber 1"  href='https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/gietl_huber_1.webp'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/gietl_huber_1-150x150.webp" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="gietl huber 1" srcset="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/gietl_huber_1-150x150.webp 150w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/gietl_huber_1-300x300.webp 300w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/gietl_huber_1-100x100.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a title="gietl huber 2"  href='https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/gietl_huber_2.webp'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/gietl_huber_2-150x150.webp" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="gietl huber 2" srcset="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/gietl_huber_2-150x150.webp 150w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/gietl_huber_2-300x300.webp 300w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/gietl_huber_2-100x100.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a title="Heiligkreuzkofel"  href='https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/Heiligkreuzkofel.webp'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/Heiligkreuzkofel-150x150.webp" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Heiligkreuzkofel" srcset="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/Heiligkreuzkofel-150x150.webp 150w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/Heiligkreuzkofel-300x300.webp 300w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/09/Heiligkreuzkofel-100x100.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>

<p>Zustieg: Über die Gabloner Route, dreimaliges Abseilen. Über ein breites Band und eine leichte Querung erreicht man den Einstieg.<br />
Charakter: Kompakter, meist überhängender Fels. Die Route verläuft technisch anspruchsvoll, aber durchgehend logisch.<br />
Schwierigkeiten (Seillängen): 7-, 9+, 8-, 9-/9, 8+, 2, 7-<br />
Material: 14 Expressschlingen, 1 Satz Totem Cams</p>
<blockquote><p>„Diese Linie hatte ich schon lange im Kopf. Sie wirkte herausfordernd und elegant zugleich. Mit Alexander hatte ich den idealen Seilpartner für dieses Projekt. Besonders gefreut hat es uns, dass Heli und Pauli uns zur Begehung gratulierten – und ihre Freude über unsere Lösung dieser alten Idee mit uns teilten.“</p></blockquote>
<p>APassionata ist mehr als eine neue Route – sie steht symbolisch für den respektvollen, traditionsbewussten Zugang zum Klettern. Eine Linie, die Generationen von Kletterern verbindet, durch gemeinsame Werte und Leidenschaft für den reinen Stil.</p>
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		<item>
		<title>Gietl, Arnold &#038; Huber gelingt Erstbegehung in den Anden</title>
		<link>https://climax-magazine.com/top-news/gietl-arnold-huber-gelingt-erstbegehung-in-den-anden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[climax_mag]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jul 2025 04:19:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alpinismus]]></category>
		<category><![CDATA[Klettern]]></category>
		<category><![CDATA[Top News]]></category>
		<category><![CDATA[Alex Huber]]></category>
		<category><![CDATA[Dani Arnold]]></category>
		<category><![CDATA[Simon Gietl]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Jirishanca (6094 m) in der Cordillera Huayhuash eröffneten Dani Arnold, Alexander Huber und Simon Gietl vom 13.-15. Juli eine neue Route durch die Ostwand – eine der markantesten und steilsten Wände der Anden. Die Linie mit ihren 31 Seillängen auf 1030 Höhenmeter trägt den Namen „Kolibri“. Der Charakter: steile, technisch fordernde Kletterei in kompaktem Kalk, &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://climax-magazine.com/top-news/gietl-arnold-huber-gelingt-erstbegehung-in-den-anden/">Gietl, Arnold &#038; Huber gelingt Erstbegehung in den Anden</a> erschien zuerst auf <a href="https://climax-magazine.com">Klettern, Bouldern, Alpinismus, Videos. Skitouren</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am Jirishanca (6094 m) in der Cordillera Huayhuash eröffneten Dani Arnold, Alexander Huber und Simon Gietl vom 13.-15. Juli eine neue Route durch die Ostwand – eine der markantesten und steilsten Wände der Anden. Die Linie mit ihren 31 Seillängen auf 1030 Höhenmeter trägt den Namen „Kolibri“. Der Charakter: steile, technisch fordernde Kletterei in kompaktem Kalk, kombiniert mit alpinem Ernst und klassischer Linienwahl.</strong></p>
<h1>„Kolibri“ – Neue Linie am Jirishanca (Peru) 8 / A2, 31 SL, 1030 m</h1>
<p><strong>Wandverlauf und Charakter</strong></p>
<p>„Kolibri“ verläuft zwischen der Franzosen- und der Italienerroute. Die Route beginnt im unteren Wandbereich mit plattigen, teils überhängenden Passagen, die oft schwierig abzusichern sind. Hier dominieren technisch anspruchsvolle Seillängen mit Runouts bei zwingend frei zu kletternden Stellen bis zum achten Grad und vereinzelten technischen Passagen bis A2. Die Kalkqualität ist einzigartig: fest, rau, griffig – ein Fels, wie man ihn auf mehr als 5000 Meter Höhe sonst nirgendwo findet. Der Mittelteil der neuen Route folgt zuerst der markanten Eisrampe der Italienerführe um dann im oberen Wandteil einer direkter Linie von Rissen und Verschneidungen bis zum steilen Ostgrat &#8211; dem Weg der Erstbesteiger (Egger/Jungmair, 1957) zu folgen.</p>
<div class="a-single a-8"><a class="gofollow" data-track="OCwwLDYw" href="https://campaigns.petzl.com/climbing/de-de/" target="_blank"><img decoding="async" src="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2024/06/728x90_neox.gif" alt="Petzl" /></a></div>
<p><strong>Bedingungen und Begehung</strong></p>
<p>Das Wetter für die Erstbegehung erwies sich als nahezu ideal: für die anspruchsvolle Kletterei nicht zu kalt und gleichzeitig aber auch nicht zu warm, sodass die Stein &#8211; und Eisschlaggefahr gering blieb. Die Wand war trocken und stabil, was eine zügige und sichere Begehung erlaubte.</p>
<p>Nach zwei Biwaks in der Wand erreichten Arnold, Huber und Gietl am 15. Juli um 9:15 Uhr den Ostgipfel (GPS: 6028 m). Der Hauptgipfel wurde aufgrund von sehr schlechten Schneeverhältnissen und hohem objektiven Risiko nicht mehr angesteuert – eine klare sicherheitsbasierte Entscheidung.</p>

<a title="jirishanka 7"  href='https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/07/jirishanka_7.webp'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/07/jirishanka_7-150x150.webp" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="jirishanka 7" srcset="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/07/jirishanka_7-150x150.webp 150w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/07/jirishanka_7-300x300.webp 300w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/07/jirishanka_7-100x100.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a title="jirishanka 2"  href='https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/07/jirishanka_2.webp'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/07/jirishanka_2-150x150.webp" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="jirishanka 2" srcset="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/07/jirishanka_2-150x150.webp 150w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/07/jirishanka_2-300x300.webp 300w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/07/jirishanka_2-100x100.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a title="jirishanka 5"  href='https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/07/jirishanka_5.webp'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/07/jirishanka_5-150x150.webp" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="jirishanka 5" srcset="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/07/jirishanka_5-150x150.webp 150w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/07/jirishanka_5-300x300.webp 300w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/07/jirishanka_5-100x100.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
<a title="jirishanka 6"  href='https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/07/jirishanka_6.webp'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/07/jirishanka_6-150x150.webp" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="jirishanka 6" srcset="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/07/jirishanka_6-150x150.webp 150w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/07/jirishanka_6-300x300.webp 300w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/07/jirishanka_6-100x100.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>
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<a title="jirishanka 9"  href='https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/07/jirishanka_9.webp'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/07/jirishanka_9-150x150.webp" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="jirishanka 9" srcset="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/07/jirishanka_9-150x150.webp 150w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/07/jirishanka_9-300x300.webp 300w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/07/jirishanka_9-100x100.webp 100w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>

<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>„Kolibri“ ist eine ernstzunehmende alpine Neutour, die hohe technische Anforderungen und alpine Erfahrung verlangt. Die Route zeichnet sich durch eine klare, elegante Linienführung, hervorragenden Fels und einen abwechslungsreichen Wandaufbau aus – hochanspruchsvolle Wandkletterei im unteren Teil, gefolgt von klassischer Risskletterei im oberen Wandteil bis zum von Schnee und Eis geprägten Ostgrat. Die Absicherung ist stellenweise hochanspruchsvoll, Keile, Friends und Mikro-Cams sind unerlässlich.</p>
<p><strong>Kommentar der Seilschaft</strong></p>
<blockquote><p>„Wir haben eine schöne und logische Linie in bestem Fels gefunden. Die Bedingungen in der Wand selbst waren ideal, das Teamwork war perfekt – einfach eine runde Sache. Diese linie ist für uns eine der ganz großen Erstbegehungen ein Geschenk von Mutternatur!“</p></blockquote>
<p><strong>Daten zur Route</strong><br />
Name: Kolibri<br />
Ort: Jirishanca, Ostwand, Cordillera Huayhuash, Peru<br />
Erstbegehung: Dani Arnold, Alexander Huber, Simon Gietl<br />
Datum: 13.–15. Juli 2025<br />
Länge: 1030 Hm<br />
Seillängen: 31<br />
Schwierigkeit: 8 / A2<br />
Biwaks: 2</p>
<p>Durchsteigung bis zum Ostgipfel (6028m laut GPS), Hauptgipfel nicht bestiegen</p>
<p>Absicherung: Stände wurden mit 8mm Bohrhaken eingerichtet, die Seillängen selbst sind bis auf einen Zwischenbohrhaken mobil abzusichern &#8211; 2 Sätze Friends, Keile und Eisschrauben notwendig.<br />
Dazu ein kleiner Satz Haken &#8211; ist ja nie ganz verkehrt.<br />
Fels: bester Hochgebirgskalk – kompakt, griffig und klettertechnisch anspruchsvoll</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://climax-magazine.com/top-news/gietl-arnold-huber-gelingt-erstbegehung-in-den-anden/">Gietl, Arnold &#038; Huber gelingt Erstbegehung in den Anden</a> erschien zuerst auf <a href="https://climax-magazine.com">Klettern, Bouldern, Alpinismus, Videos. Skitouren</a>.</p>
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		<title>FOMO &#8211; Neutour von Simon Gietl</title>
		<link>https://climax-magazine.com/top-news/fomo-neutour-von-simon-gietl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[climax_mag]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jun 2025 07:41:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klettern]]></category>
		<category><![CDATA[Top News]]></category>
		<category><![CDATA[Dolomiten]]></category>
		<category><![CDATA[Simon Gietl]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mitte Mai eröffnete der Südtiroler Alpinist Simon Gietl zusammen mit seinem Seilpartner Jakob Steinkasserer eine neue Route an der hinteren Geierwand in den Pragser Dolomiten. Simon Gietl eröffnet neue Route &#8211; Fomo (7b+) Hier der Kommentar von Simon: Im zentralen Teil der Hinteren Geierwand, der bislang noch frei von Linien war, konnten wir eine neue &#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mitte Mai eröffnete der Südtiroler Alpinist Simon Gietl zusammen mit seinem Seilpartner Jakob Steinkasserer eine neue Route an der hinteren Geierwand in den Pragser Dolomiten.</strong></p>
<h1>Simon Gietl eröffnet neue Route &#8211; Fomo (7b+)</h1>
<h6><em>Hier der Kommentar von Simon:</em></h6>
<p>Im zentralen Teil der Hinteren Geierwand, der bislang noch frei von Linien war, konnten wir eine neue Route eröffnen. Die Linie folgt einer klaren Rissspur, die sich durch überraschend guten Fels zieht. Die Kletterei ist durchgehend überhängend und abwechslungsreich, fordert Technik und Ausdauer.</p>
<p>Die Absicherung ist überwiegend mobil möglich, fünf Zwischenhaken und fünf Standhaken wurden gesetzt und belassen. Besonders die letzten 20 Meter sind aufgrund brüchigerem Gestein mit Vorsicht zu genießen und schwieriger zu sichern. Die letzten beiden Seillängen können problemlos zusammen geklettert werden.</p>

<a title="simongietl 2"  href='https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/06/simongietl_2.webp'><img loading="lazy" decoding="async" width="200" height="300" src="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/06/simongietl_2-200x300.webp" class="attachment-medium size-medium" alt="simongietl 2" srcset="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/06/simongietl_2-200x300.webp 200w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/06/simongietl_2.webp 533w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a>
<a title="simongietl 3"  href='https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/06/simongietl_3.webp'><img loading="lazy" decoding="async" width="200" height="300" src="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/06/simongietl_3-200x300.webp" class="attachment-medium size-medium" alt="simongietl 3" srcset="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/06/simongietl_3-200x300.webp 200w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/06/simongietl_3.webp 533w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a>
<a title="simongietl 4"  href='https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/06/simongietl_4.webp'><img loading="lazy" decoding="async" width="200" height="300" src="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/06/simongietl_4-200x300.webp" class="attachment-medium size-medium" alt="simongietl 4" srcset="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/06/simongietl_4-200x300.webp 200w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/06/simongietl_4.webp 533w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a>
<a title="simongietl 5"  href='https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/06/simongietl_5.webp'><img loading="lazy" decoding="async" width="225" height="300" src="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/06/simongietl_5-225x300.webp" class="attachment-medium size-medium" alt="simongietl 5" srcset="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/06/simongietl_5-225x300.webp 225w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/06/simongietl_5.webp 600w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a>
<a title="simongietl 6"  href='https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/06/simongietl_6.webp'><img loading="lazy" decoding="async" width="164" height="300" src="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/06/simongietl_6-164x300.webp" class="attachment-medium size-medium" alt="simongietl 6" srcset="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/06/simongietl_6-164x300.webp 164w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/06/simongietl_6.webp 438w" sizes="auto, (max-width: 164px) 100vw, 164px" /></a>

<p><strong>Zustieg:</strong> Von der Geierwand über die rechte Rinne zum Einstieg, etwa 1 Stunde 15 Minuten<br />
<strong>Abstieg:</strong> Abseilen über die Route<br />
<strong>Material:</strong> Doppelsatz Totem Cams, 60m Halbseile</p>
<p>Die neue Linie ergänzt die bereits vorhandene Route Don’t worry be happy von Senfter &amp; Moser aus dem Jahr 2006 und bietet eine attraktive Alternative für alle, die ein alpines Erlebnis suchen.</p>
<p><strong>Facts:</strong></p>
<p>Erstbegehung: 14. Mai 2025<br />
Simon Gietl &amp; Jakob Steinkasserer<br />
Rotpunkt: 19. Mai 2025<br />
Länge: ca. 150 m / 5 Seillängen<br />
Schwierigkeit: 9-<br />
Charakter: Überhängende, technische Kletterei an Leisten, Löchern und Rissen</p>
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		<title>Simon Gietl mit Solo Erstbegehung am Wildgall</title>
		<link>https://climax-magazine.com/top-news/simon-gietl-mit-solo-erstbegehung-am-wildgall/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[climax_mag]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Apr 2025 12:20:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alpinismus]]></category>
		<category><![CDATA[Top News]]></category>
		<category><![CDATA[Simon Gietl]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Route folgt einer markanten, logischen Verschneidungslinie durch den Nordostpfeiler des Wildgalls. Die Mixed-Kletterei bietet abwechslungsreiche und solide mit Friends absicherbare Passagen – stellenweise ist jedoch auf lose Schuppen zu achten. Im zentralen Wandbereich kommt es regelmäßig zu Steinschlag aus höher gelegenen Bereichen. Drei Haken sowie ein Pecker wurden bei der Begehung belassen. Solo Erstbegehung &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Route folgt einer markanten, logischen Verschneidungslinie durch den Nordostpfeiler des Wildgalls. Die Mixed-Kletterei bietet abwechslungsreiche und solide mit Friends absicherbare Passagen – stellenweise ist jedoch auf lose Schuppen zu achten. Im zentralen Wandbereich kommt es regelmäßig zu Steinschlag aus höher gelegenen Bereichen. Drei Haken sowie ein Pecker wurden bei der Begehung belassen.</strong></p>
<h1>Solo Erstbegehung des Südtiroler Ausnahme-Alpinisten</h1>
<h6><em>Hier der Bericht von Simon:</em></h6>
<p><strong>Erstbegehung „Lumina“ – ein wilder Tag am Wildgall</strong></p>
<p>Der erste Versuch am 10. April scheiterte früh: Nach etwa 50 Metern zwang mich starker Wind zur Umkehr. Doch das Projekt ließ mich nicht los. Zwei Tage später, am 12. April, stand ich um 4:30 Uhr erneut am Parkplatz – diesmal bei windstillem, leicht bewölktem Wetter. Durch das Materialdepot am Wandfuß war der Rucksack leicht, und ich kam gut voran.</p>
<figure id="attachment_2076" aria-describedby="caption-attachment-2076" style="width: 338px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2076" src="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/04/simon-gietl_01-225x300.webp" alt="Simon bei der Erstbegehung" width="338" height="450" srcset="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/04/simon-gietl_01-225x300.webp 225w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/04/simon-gietl_01-600x800.webp 600w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/04/simon-gietl_01.webp 750w" sizes="auto, (max-width: 338px) 100vw, 338px" /><figcaption id="caption-attachment-2076" class="wp-caption-text">@Archiv Gietl</figcaption></figure>
<p>Die Linie, die ich mir ausgesucht hatte, wirkte fast zu logisch: Eine steile, markante Verschneidung zog sich durch den Nordostpfeiler – genau mein Stil. Die Mixed-Kletterei war fordernd, aber durchgehend mit Friends solide absicherbar. Dennoch: Einige lose Schuppen verlangten volle Aufmerksamkeit. Besonders im zentralen Wandbereich krachten immer wieder Steine von oben in die Wand – ein deutliches Warnzeichen, warum diese Tour nur bei kalten Temperaturen gemacht werden sollte.</p>
<p>Trotz aller Konzentration und Anspannung fühlte ich mich im Flow. Ein paar Haken und ein Pecker blieben zurück, doch die Linie lässt sich größtenteils bestens mit kleinen friends absichern. Als ich etwas nach halb eins mittags auf dem Gipfel stand, war ich überglücklich – alleine, umgeben von Stille und Sonnenschein. Ich gönnte mir eine kurze Pause, ließ den Blick schweifen, und sog den Moment in mich auf.</p>
<p>Der Abstieg über die Südseite verlief reibungslos: Zwei 30-Meter-Abseiler, dann weiter entlang der Route „Seltene Erden“, die ebenfalls abgeseilt wurde.<br />
Ein großartiger Tag – mit einer Linie, die sich einfach richtig angefühlt hat. „Lumina“ war geboren.</p>
<p><strong>Facts:</strong></p>
<p>LUMINA“ – M7 A0 (Erstbegehung)<br />
Wildgall – Nordostpfeiler | Erstbegehung: 12.04.2025<br />
Kletterlänge: ca. 300 m | Absicherung: Friends, 3 Haken, 1 Pecker (belassen)<br />
Materialempfehlung: 0, 0.1, 0.2, 0.3 sowie zwei Serien Friends bis #2, ein #3, Schlingen<br />
Zustieg: ca. 2,5 h vom Parkplatz<br />
Hinweis: Nur bei kalten Temperaturen begehbar – erhöhte Steinschlaggefahr bei Wärme!</p>
<figure id="attachment_2077" aria-describedby="caption-attachment-2077" style="width: 600px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2077 size-full" src="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/04/simon-gietl_02.webp" alt="Simon Gietl am Gipfel des Wildgall" width="600" height="800" srcset="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/04/simon-gietl_02.webp 600w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2025/04/simon-gietl_02-225x300.webp 225w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-2077" class="wp-caption-text">@Archiv Gietl</figcaption></figure>
<p><a href="http://www.simongietl.it" target="_blank" rel="noopener">Simon Gietl</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://climax-magazine.com/top-news/simon-gietl-mit-solo-erstbegehung-am-wildgall/">Simon Gietl mit Solo Erstbegehung am Wildgall</a> erschien zuerst auf <a href="https://climax-magazine.com">Klettern, Bouldern, Alpinismus, Videos. Skitouren</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Hybrid &#8211; Spektaktuläre Erstbegehung am Grödner Joch</title>
		<link>https://climax-magazine.com/bergsteigen/hybrid-spektaktulaere-erstbegehung-am-groedner-joch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[climax_mag]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Dec 2024 14:38:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alpinismus]]></category>
		<category><![CDATA[Eisklettern]]></category>
		<category><![CDATA[Klettern]]></category>
		<category><![CDATA[Simon Gietl]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Abenteuer, das mit einer Autopanne begann, fand sein aufregendes Ende in einer anspruchsvollen Mixed-Kletterroute in den Dolomiten. Am 12. Dezember 2024 gelang es den beiden Südtiroler Alpinisten Manuel Oberarzbacher und Simon Gietl, eine neue Kletterroute am Grödner Joch erst zu begehen . Mit einer Schwierigkeit von M8+ fordert die Tour nicht nur saubere technische &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://climax-magazine.com/bergsteigen/hybrid-spektaktulaere-erstbegehung-am-groedner-joch/">Hybrid &#8211; Spektaktuläre Erstbegehung am Grödner Joch</a> erschien zuerst auf <a href="https://climax-magazine.com">Klettern, Bouldern, Alpinismus, Videos. Skitouren</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Abenteuer, das mit einer Autopanne begann, fand sein aufregendes Ende in einer anspruchsvollen Mixed-Kletterroute in den Dolomiten. Am 12. Dezember 2024 gelang es den beiden Südtiroler Alpinisten Manuel Oberarzbacher und Simon Gietl, eine neue Kletterroute am Grödner Joch erst zu begehen . Mit einer Schwierigkeit von M8+ fordert die Tour nicht nur saubere technische Präzision, sondern auch mentale Stärke.</strong></p>
<h1>Manuel Oberarzbacher und Simon Gietl eröffnen spektakuläre Route am Grödner Joch</h1>
<h6><em>Text: Manuel Oberarzbacher</em></h6>
<p><strong>Ein Plan, der ins Rutschen kam</strong></p>
<p>Ursprünglich hatten die beiden für den 2. Dezember ein anderes Ziel ins Auge gefasst. Doch das Schicksal hatte andere Pläne: Eine Autopanne auf dem glatten Eis brachte ihre Vorhaben buchstäblich ins Rutschen. Nach drei Stunden harter Arbeit, bei denen sie ihren Wagen aus dem Schnee befreiten. Bei einer Tasse Kaffee in einem gemütlichen Dorfcafé schmiedeten sie dann spontan einen neuen Plan. Oberarzbacher erinnerte sich an eine Linie am Grödner Joch „Schwarzen Wand“, von der er gehört hatte, dass dort derzeit ausgezeichnete Eisverhältnisse herrschen. Der schöne Start in die Eissaison hatte ihre Lust auf mehr geweckt.</p>
<p>„Warum nicht etwas Neues probieren?“, fragte Manuel. Simon war sofort interessiert. Also vereinbarten sie, sich am 9. Dezember erneut zu treffen, um die Herausforderung anzugehen. Mit der Frage im Kopf, ob sie es schaffen könnten, eine kletterbare Linie durch die schwarze, kompakte Felsplatte zu finden, machten sie sich motiviert auf den Weg.</p>
<figure id="attachment_1324" aria-describedby="caption-attachment-1324" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1324 size-full" src="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2024/12/gietl_03-2.webp" alt="Hybrid - neue Mixedroute am Grödner Joch" width="1000" height="809" srcset="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2024/12/gietl_03-2.webp 1000w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2024/12/gietl_03-2-600x485.webp 600w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2024/12/gietl_03-2-300x243.webp 300w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2024/12/gietl_03-2-768x621.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-1324" class="wp-caption-text">©Silvan Metz</figcaption></figure>
<p><strong>Der erste Versuch &#8211; und eine unerwartete Überraschung</strong></p>
<p>Der Anfang lief vielversprechend: Schöne, positive Löcher und Leisten ermöglichten ein zügiges Vorankommen. Doch kaum hatten sie den markanten Beginn der Eisspur erreicht, passierte das Missgeschick: Sie stellten fest, dass sie ihre Eisschrauben vergessen hatten. Das eingespielte Team konnte sich nur noch darüber amüsieren. Kein Problem, dachten sie sich: Der Plan für diesen Tag war dahin, aber die Fertigstellung der Linie würde eben auf einen anderen Tag verschoben.</p>
<figure id="attachment_1323" aria-describedby="caption-attachment-1323" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1323 size-full" src="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2024/12/gietl_02-2.webp" alt="Simon Gietl in Hybrid" width="1000" height="1500" srcset="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2024/12/gietl_02-2.webp 1000w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2024/12/gietl_02-2-600x900.webp 600w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2024/12/gietl_02-2-200x300.webp 200w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2024/12/gietl_02-2-683x1024.webp 683w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2024/12/gietl_02-2-768x1152.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-1323" class="wp-caption-text">©Silvan Metz</figcaption></figure>
<p><strong>Der zweite Versuch &#8211; mit Erfolg</strong></p>
<p>Am 12. Dezember 2024 nahmen Oberarzbacher und Gietl ihren zweiten Anlauf – diesmal bestens vorbereitet und mit Eisschrauben im Gepäck. Die zweite Seillänge, die eine anspruchsvolle Kombination aus Mixed-Klettern (M8) und Eis (WI6) darstellte, ließ das Kletterherz schneller schlagen. Nach einer anspruchsvollen Kletterpassage folgte die dritte Seillänge, ein wahres Highlight: Reinste Eiskletterei (WI5+), die für die beiden Kletterer jedoch kein unüberwindbares Hindernis darstellte. Doch die wahre Herausforderung wartete noch.</p>
<p><strong>Der Schlüssel zur Route</strong></p>
<p>Die vierte Seillänge war die schwierigste. Ein Riss führte unter freihängende Eiszapfen, von denen die Kletterer auf das Eis übergehen mussten. „Die vierte Seillänge war der Schlüssel zur gesamten Route“, erklärt Oberarzbacher. „Technisch anspruchsvoll, entschlossenes Klettern und ein absoluter Fokus waren gefragt.“ Die beiden Kletterer meisterten die Passage mit Bravour und setzten ihre Route fort.</p>
<p><strong>Der erfolgreiche Abschluss – eine Tour der Extraklasse</strong></p>
<p>Am 13. Dezember 2024 war es schließlich soweit: Oberarzbacher und Gietl hatten die gesamte Route frei geklettert. Die vier Seillängen – mit den Schwierigkeitsgraden M5, M8/WI6, WI5+ und M8+/WI5+ – ergeben eine harmonische Linie, die von den beiden Kletterern als wahres Meisterwerk angesehen wird. „Es ist eine wunderschöne, natürliche Tour, die eine perfekte Mischung aus Eis und Fels bietet. Ihre alpine Charakteristik in dieser atemberaubenden Landschaft macht sie zu einer echten Fünf-Sterne-Tour“, schwärmt Gietl.</p>
<p>Die Route wurde im klassischen Stil eröffnet, ohne den Einsatz von Bohrhaken, und ist nun eine glänzende neue Herausforderung für alle ambitionierten Mixed-Kletterer.</p>
<figure id="attachment_1325" aria-describedby="caption-attachment-1325" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1325 size-full" src="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2024/12/gietl-portrait.webp" alt="Portrait" width="1000" height="1333" srcset="https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2024/12/gietl-portrait.webp 1000w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2024/12/gietl-portrait-600x800.webp 600w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2024/12/gietl-portrait-225x300.webp 225w, https://climax-magazine.com/wp-content/uploads/2024/12/gietl-portrait-768x1024.webp 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-1325" class="wp-caption-text">©Archiv Gietl</figcaption></figure>
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