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deuter erhält erneut Fair Wear Leader Status 2025/26

Fokus auf soziale Verantwortung in der Lieferkette

Der Outdoor-Ausrüster deuter wurde im aktuellen Brand Performance Check 2025/26 erneut mit dem Fair Wear Leader Status ausgezeichnet. Damit gehört das Unternehmen aus Gersthofen zum zwölften Mal in Folge zu den bestbewerteten Mitgliedsmarken der Fair Wear Foundation (FWF). Die Auszeichnung unterstreicht das langjährige Engagement von deuter für faire Arbeitsbedingungen, Transparenz und soziale Standards entlang der globalen Lieferkette.

Soziale Verantwortung als fester Bestandteil der Unternehmensstrategie

Soziale Verantwortung ist seit vielen Jahren ein zentraler Bestandteil der Unternehmenspraxis von deuter. Das Unternehmen setzt entlang seiner Lieferkette gezielt Maßnahmen zur Verbesserung von Arbeitsrechten, Beschwerdemechanismen und Überprüfbarkeit sozialer Standards um.

deuter ist seit 2011 Mitglied der Fair Wear Foundation, einer unabhängigen Organisation, die sich für bessere Arbeitsbedingungen in der internationalen Textilindustrie einsetzt. Mit 95 von 100 möglichen Punkten zählt deuter laut Fair Wear Foundation zu den führenden Marken im Bereich soziale Verantwortung.

Verantwortung entlang der Lieferkette: klare Entscheidungen mit Wirkung

„Soziale Verantwortung in der Lieferkette ist für uns ein strategischer Bestandteil unseres unternehmerischen Handelns“, erklärt Robert Schieferle, Geschäftsführer von deuter. „Unsere Entscheidungen orientieren sich an klar definierten sozialen Kriterien – auch wenn diese mit Herausforderungen verbunden sind.“

Ein Beispiel dafür ist der Rückzug aus Myanmar nach dem Militärputsch 2021. deuter beendete die Zusammenarbeit mit dortigen Produktionspartnern, da grundlegende Anforderungen an Arbeitsrechte und Gewerkschaftsfreiheit nicht mehr gewährleistet werden konnten. Parallel setzte das Unternehmen Maßnahmen um, um negative Folgen für betroffene Beschäftigte so weit wie möglich abzufedern.

Transparenz und Dialog als Teil der Nachhaltigkeitsstrategie

Marco Hühn, Sustainability & Compliance Manager bei deuter, erläuterte diesen Schritt kürzlich im Podcast „Neue Horizonte“ mit Fabian Nendza. Er beschrieb, wie deuter diese ethische Herausforderung bewältigte und dabei langfristig Mitarbeitende und Partner unterstützte.
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Der Rückzug aus Myanmar verdeutlicht, dass verantwortungsvolles Handeln auch bedeuten kann, sich aus Märkten zurückzuziehen, wenn faire und sichere Arbeitsbedingungen nicht mehr sichergestellt werden können.

Fair Wear Leader Status: Kriterien und Bedeutung

Der Fair Wear Leader Status wird an Unternehmen vergeben, die über mehrere Jahre hinweg systematisch an der Verbesserung sozialer Standards in ihren Lieferketten arbeiten. Bewertet werden unter anderem:

  • Management von Arbeitsbedingungen

  • Umgang mit Beschwerden und Hinweisgebersystemen

  • Zusammenarbeit mit Produktionspartnern

  • Transparente Berichterstattung

Die Auszeichnung bezieht sich ausschließlich auf die soziale Verantwortung in der Lieferkette und trifft keine Aussage zu ökologischen Umweltwirkungen von Produkten oder Unternehmensaktivitäten.

Soziale Verantwortung als kontinuierlicher Prozess

„Die erneute Auszeichnung bestätigt unseren Ansatz, soziale Verantwortung strukturiert und überprüfbar umzusetzen“, so Schieferle. „Gleichzeitig verstehen wir sie als Ansporn, bestehende Maßnahmen kontinuierlich weiterzuentwickeln.“

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