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Paul-Preuss-Preis 2026 geht an Igor Koller

Die 14. Verleihung des Paul-Preuss-Preises durch die Internationale Paul-Preuss-Gesellschaft (IPPG) findet am Freitag, 25. September 2026, im Rahmen der Internationalen Bergtage Wien im Wiener Rathaus statt. Die Jury der IPPG hat entschieden, den renommierten slowakischen Kletterer Igor Koller mit dem Paul-Preuss-Preis 2026 auszuzeichnen.

Igor Koller erhält den Paul-Preuss-Preis

Igor Koller zählt zu den prägenden Persönlichkeiten des slowakischen Klettersports. Bekannt wurde er insbesondere durch seine anspruchsvollen Klettertouren und seine konsequente Auseinandersetzung mit dem freien Klettern und dem cleanen Klettern. Dabei stehen Eigenverantwortung, eine möglichst natürliche Kletterweise und der Verzicht auf unnötige technische Hilfsmittel im Mittelpunkt.

Mit seiner Kletterphilosophie steht Koller in einer Tradition, die eng mit den Ideen des österreichischen Alpinisten Paul Preuss verbunden ist. Preuss setzte sich bereits Anfang des 20. Jahrhunderts für selbstständiges und möglichst naturbelassenes Klettern ein. Der nach ihm benannte Preis würdigt Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um diese Werte des Alpinismus verdient gemacht haben.

Laudator Jan Mersch

Die Laudatio auf Igor Koller hält Jan Mersch. Der deutsche Bergführer und Psychologe beschäftigt sich unter anderem mit den psychologischen Aspekten des Bergsteigens und Kletterns. Er wird die Bedeutung von Kollers Leistungen und dessen Einfluss auf die Entwicklung des Klettersports würdigen.

Internationale Bergtage Wien 2026

Die Preisverleihung ist Teil der Internationalen Bergtage Wien, die aktuelle Entwicklungen und Fragestellungen des Alpinismus in den Mittelpunkt stellen. Namhafte Alpinistinnen und Alpinisten nehmen dabei zu unterschiedlichen Themen rund um Bergsport, Klettern und alpine Kultur Stellung.

Die Veranstaltung im Wiener Rathaus bietet damit nicht nur den Rahmen für die Verleihung des Paul-Preuss-Preises, sondern auch eine Plattform für den Austausch über die Zukunft des Alpinismus.

Paul Preuss und die Idee des freien Kletterns

Der Paul-Preuss-Preis erinnert an den österreichischen Alpinisten und Kletterpionier Paul Preuss (1886–1913). Seine Vorstellungen von einem selbstbestimmten, fairen und möglichst natürlichen Alpinismus prägen die Arbeit der Internationalen Paul-Preuss-Gesellschaft bis heute.

Mit der Auszeichnung von Igor Koller setzt die IPPG diese Tradition fort und würdigt einen Kletterer, dessen Haltung und Leistungen eng mit den Grundgedanken des Preises verbunden sind.

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